Milliardeninvestitionen in das Straßen- und Schienennetz bis 2010

Abermals klare Absage an Semmering-Basis-Tunnel durch VP NÖ

St.Pölten (NLK) - Der Ausbau der Straßennetzes sowie des öffentlichen Verkehrs werden auch künftig ein vorrangiges Anliegen in Niederösterreich sein, kündigte heute NÖ VP-Klubobmann Dr. Ernst Strasser in einem Pressegespräch an. Zwei Großprojekte, die in demnächst in Angriff genommen werden, sind der vierspurige Ausbau der Südautobahn zwischen der Wiener Stadtgrenze und dem Knoten Guntramsdorf (Kosten rund 600 Millionen Schilling) und der Ausbau der Westautobahn mit Kosten von rund 1,5 Milliarden Schilling. Die weiteren Großprojekte, die in etwa bis 2010 umgesetzt werden sollen, sind der weitere Ausbau der B 3 ab Tulln mit einer Donauquerung bei Traismauer und dem Anschluß an die S 33 sowie der Bau der Nordautobahn. Die Kosten für die geplante Nordautobahn bezifferte Strasser mit rund 6,5 Milliarden Schilling, für die Finanzierung sollten die Gelder aus dem "Mautpickerl" verwendet werden. Dazu kommen eine Reihe von Ausbaumaßnahmen und Verbesserungen des Straßennetzes in den Regionen. Gleichzeitig mit dem Ausbau des Straßennetzes kündigte Strasser weitere Milliardeninvestitionen in den Ausbau des Schienenverkehrs an. Dazu gehören unter anderem der viergleisige Ausbau der Westbahn sowie der Ausbau der S 2 (Wien -Wolkersdorf - Mistelbach - Laa) und der Verbindung Krems - St.Pölten - Lilienfeld.

Strasser und Landtagsabgeordneter Dr. Sepp Prober sprachen sich heute abermals ganz klar gegen den Semmering-Basis-Tunnel aus, den sie als verkehrspolitisch nicht notwendig, als ökolögisch bedenklich und als unfinanzierbar bezeichneten. Vielmehr sollte die bestehende Semmering-Bergstrecke saniert und als Alternative die Aspangbahn forciert werden.

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