AK Wien: "Kinderfängerei" im Supermarkt

Direkt an der Kassa angebotene Süßigkeiten machen Eltern das Leben schwer, kritisiert die Arbeiterkammer

Wien (OTS) – In den meisten Supermärkten werden direkt bei der Kassa Süßigkeiten angeboten. Vor allem Kinder können der Versuchung oft nicht widerstehen und legen ihren Eltern noch
schnell einen Schokoriegel oder einen Lutscher auf´s Förderband. So erhöht sich jede Rechnung rasch um einige Schilling – in Summe ein Millionengeschäft für die Supermarktketten. Die Arbeiterkammer kritisiert diese "Kinderfängerei" seit Jahren. Ein Test der AK Konsumentenschützer hat jetzt gezeigt, daß die meisten Supermärkte noch immer kein Verständnis für geplagte Eltern haben. 18 von 20 untersuchten Supermärkten boten direkt an der Kassa Süßigkeiten an. Die AK fordert, daß pro Geschäft zumindest eine elternfreundliche Kassa eingerichtet wird, wo die Kinder nicht von den süßen Snacks in Versuchung geführt werden.****

Die Süßigkeiten an der Kassa sind ein alter verkaufspsychologischer Trick. Vor allem Kinder langweilen sich
beim Warten und sind daher umso anfälliger für die bunten "Gutis". Und viele Eltern geben dem Drängen der Kleinen halt nach, bevor
sie in eine "warum-kann-ich-das-nicht-haben-ich will-das-aber-Diskussion" verwickelt werden. Die AK findet: Konsumentinnen und Konsumenten haben ein Recht auf eltern- und kinderfreundliche Supermarktkassen. Doch beim letzten Test der AK
Konsumentenschützer stellte sich heraus, daß nur zwei von 20 untersuchten Supermärkten halbwegs elternfreundliche
Kassenbereiche hatten. Die Arbeiterkammer fordert daher erneut,
daß in jedem Supermarkt zumindest eine Kassa eingerichtet wird,
bei der Eltern und Kinder von den bunten Snacks verschont bleiben.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presse Bernhard Torsch
Tel.: (01)501 65-2347

AK Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW