Dirnberger: Sozialpartner-Paket gegen Altersarbeitslosigkeit kommt reichlich spät

In NÖ sind bereits konkrete Maßnahmen angelaufen

Wien (OTS) - "Etwas spät sind die Sozialpartner auf Bundesebene dran mit ihren Aktionen gegen die Altersarbeitslosigkeit". Mit diesen Worten kommentierte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) die Übergabe eines Maßnahmenpaketes gegen Altersarbeitslosigkeit an die Bundesregierung.

Das Land Niederösterreich hat mit dem Programm "Comback 50" von Landeshauptmann-Stv. Liese Prokop in Zusammenarbeit mit dem AMS längst reagiert. Darüber hinaus wurde vom NÖ-AAB und der AK-Fraktion vergangene Woche das Modell "Arbeit behalten - Freizeit gewinnen" vorgestellt. Dabei können Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit von 20 % bis 50 % reduzieren und erhalten die Hälfte des Einkommensverlustes vom AMS ersetzt. Damit können ältere Arbeitnehmer im Arbeitsprozeß integriert bleiben und kosten den Staat weniger als durch Arbeitslosigkeit. "Es ist allerdings unglaublich, daß die sozialdemokratischen Gewerkschafter dem Antrag für dieses Modell seit Juni 1998 in der BAK-Hauptversammlung noch immer nicht zugestimmt haben. Aber offenbar darf eine gute Idee nicht vom ÖAAB kommen", kritisiert Dirnberger die Verzögerungen auf Bundesebene.

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