LIF-Steiner fordert Strukturreform für niedergelassene ÄrztInnen

Gruppenpraxen und Anstellung endlich ermöglichen

Wien (OTS) - "Wir danken Gesundheitsstadtrat Dr.Rieder, der
gestern in einer Presseaussendung aus den Erfahrungen der letzten Grippewelle in Wien eine alte liberale Forderung aufgriff und eine Strukturreform bei den niedergelassenen ÄrztInnen forderte. Ich wünsche mir, daß sich sein niederösterreichischer Parteifreund, Landesrat Dr.Bauer, daran ein Beispiel nimmt und seine zögerliche Haltung zu diesem Thema beendet," erhofft die liberale Landessprecherin Liane Steiner die Befreiung der niederösterreichischen Sozialdemokraten aus der Abhängigkeit von LH Pröll und seiner Regierungsmannschaft.***

"In Niederösterreich ist die Situation noch viel dramatischer als in Wien, weil in weiten Gebieten unseres Landes nicht einmal eine "Ein Frau/Mann-Ordniation" besteht und die Spitäler für viele Patienten sehr weit entfernt sind. Unsere Forderung nach Gruppenpraxen und nach der Möglichkeit, daß ÄrztInnen auch ÄrztInnen anstellen dürfen, ist eine der Möglichkeiten, die Gesundheitsversorgung - billiger als im Spital - rund um die Uhr in Patientennähe zu ermöglichen. - Doch dazu muß auch die Ärzteschaft über ihren Schatten springen, der vom historischen "Landarztverständnis" aus vergangenen Zeiten geprägt ist, so wie sie heute in manchen Fernsehserien gepflegt wird," spricht die Liberale die erzkonservative Politik des Landes an, die jede Veränderung ängstlich verhindert.

"Seit Jahren wird beispielsweise die Errichtung einer Tagesklinik in Gänserndorf diskutiert, die in enger Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach von niedergelassenen Ärzten betreut werden könnte. Doch bis heute ist es nur bei "Wortspenden" geblieben, die einem dort akut erkrankten Patienten nicht helfen können. Ich hoffe sehr, daß Rieder in Wien eine Kooparation mit Spitälern und Ärzten zustande bringt, die dann vom Landesrat Bauer für Niederösterreich adaptiert werden könnte. Dazu bieten wir unsere politische Unterstützung gegen den zu erwartenden Widerstand der ÖVP an - denn wir haben inzwischen gelernt, daß man Landespolitik auch außerhalb des NÖ-Landtages gestalten kann," schließt Steiner.

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