Häupl fordert mehr Bundesmittel für Erhaltung von Kirchen

Wien, (OTS) Eine stärkere Beteiligung des Bundes bei der Erhaltung von Kulturgütern, konkret von Kirchen wie Stephansdom, Votivkirche oder Peterskirche, forderte Bürgermeister Dr. Michael Häupl Dienstag in seinem Pressegespräch als Reaktion auf eine Journalistenanfrage. Häupl verwies auf Aktivitäten der Stadt Wien, die über den Altstadterhaltungsfonds in den letzten Jahren für die Erhaltung auch von Kirchen weit über 100 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt habe. Gemeinsam mit Kardinal Dr. Schönborn wolle er auf Bundesebene Gespräche über einen höheren Beitrag der Republik für die Erhaltung bestimmter Kirchen führen: "Wenn die Republik Österreich jährlich nur ca. 500.000 Schilling zur Renovierung des Stephansdoms beiträgt, für den jedes Jahr 30 Millionen benötigt werden, halte ich das für 'etwas schofel'. Der überwiegende Teil der nötigen Mittel für den Dom wird auch dank der großartigen Aktiviäten des Vereins 'Rettet den Stephansdom' aufgebracht. Hier ist die Republik Österreich auch in die Pflicht zu nehmen", erklärte Häupl. Der Bürgermeister unterstrich, daß man die Kulturgüter Kirchen nicht verfallen lassen dürfe: "Wir sind nicht reich genug, um Geld zu verschleudern, aber reich genug, um die Erhaltung dieser Kulturgüter, für deren Wiederaufbau die ärmere Generation nach dem Krieg sorgen konnte, zu ermöglichen."****

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