AK: Absenkung der Obergrenze für die Eigenmittelverzinsung gemeinnütziger Wohnbauvereinigungen gesetzlich regeln

Auch Senkung der den Mietern verrechenbaren Grundstückskosten gefordert

Wien (OTS) - Auch wenn sich laut Zeitungsberichten
gemeinnützige Wohnbauvereinigungen aufgrund der öffentlichen Debatte und des politischen Drucks dazu durchgerungen haben, im Neubau für die Zwischenfinanzierung der Baukosten nicht die gesetzlich möglichen 5 Prozent zu verlangen, bleibt die AK-Forderung nach einer gesetzlichen Regelung der Absenkung der Obergrenze auf maximal 3,5 Prozent aufrecht. Freiwilligkeit ist
gut, gesetzliche Absicherung besser, betonen die AK-Experten. Ein Gesetz sei auch deshalb wichtig, weil in älteren Bauten von vielen Gemeinnützigen noch immer 5 Prozent verlangt werden.****

Alle Mieter und Eigentümer in Gemeinnützigen Bauten in ganz Österreich würden profitieren und wären vor Anhebungen geschützt. Die Kosten für die Mieter wären nicht von zufälligen Kalkulationen der Bauträger abhängig.
Darüberhinaus hat die AK gefordert, daß Fremdmittelzinsen für Kredite, die zur Finanzierung der Grundstücke aufgenommen werden, nur bis zu einer maximalen Höhe von 3.5 Prozent an die Mieter bzw Wohnungskäufer weiterverrechnet werden dürfen. Auch eine automatische Aufwertung der Grundpreise mit der Inflationsrate
wurde von der AK immer abgelehnt.
Beide Maßnahmen zusammen könnten zu einer beträchtlichen Verbilligung der Grundstückskosten führen. Die Gemeinnützigen wären dadurch auch gezwungen, zum Ankauf und zur Finanzierung von Grundstücken Eigenmittel einzusetzen.
Zu diesen AK-Forderungen gab es bislang keine Initiative seitens
des Verbandes der Gemeinnützigen Bauträger.

Trotz niedriger Inflation steigender Wohnungsaufwand
Laut ÖSTAT gab es im Jänner 1999 die niedrigste Inflationsrate. Vom Jänner 1998 bis Jänner 1999 stieg die Inflation um lediglich 0,5 Prozent. Der Wohnungsaufwand stieg im selben Zeitraum um 2,2 Prozent, also um mehr als das Vierfache.

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