PUNKTEFÜHRERSCHEIN - MODELL IST NICHT AKZEPTABEL

KfV: Angepeilte Zielgruppe der Verkehrsrowdies und Mehrfachtäter wird nur mangelhaft erfaßt - vorliegendes Punkteführerscheinmodell ist daher abzulehnen

Wien (OTS) - "Der vom Verkehrsministerium vorgelegte Entwurf zum Punkteführerschein ist nicht ausreichend und daher abzulehen," so Dr. Othmar Thann, Hauptgeschäftsführer des Kuratorium für Verkehrssicherheit. Kurzzeitentzüge der Lenkberechtigung für z.B. Geschwindigkeitsexzesse sollen wegfallen und in Zukunft lediglich bepunktet werden. Diese Bestimmung im Entwurf läßt die Befürchtung zu, daß notorische Rowdies nicht erreicht bzw. sogar begünstigt werden könnten.

Das stellt für Dr. Othmar Thann, Hauptgeschäftsführer des Kuratorium für Verkehrssicherheit ?einen fragwürdigen Alleingang Österreichs, in krassem Widerspruch zu den bereits international bewährten Modellen" dar. "Die parallel zum Führerscheinentzug erfolgende Punktevergabe soll eine bleibende Erinnerung sein, in Zukunft - nach Wiedererteilung der Lenkberechtigung - keine lebensbedrohende Gefahr mehr für andere und sich selbst darzustellen," so Thann.

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