ARBÖ: Sehen Sie Ihrem Paßbild im Führerschein noch ähnlich?

Wann Sie ein neues Foto benötigen

Wien (ARBÖ) - Nach langen Nächten wird manchem schon bestätigt worden sein, daß er seinem Paßbild nicht mehr sehr ähnlich sieht. Was am Arbeitsplatz Anlaß für liebevollen Spott bietet, beschäftigt auch die Verkehrsbehörden: Die Ähnlichkeit des Führerscheinbesitzers mit seinem Lichtbild ist in Paragraph 14
Abs. 4 Führerscheingesetz (FSG) geregelt. Die ARBÖ-Verkehrsjuristen geben darüber Auskunft und erinnern in diesem Zusammenhang auch daran, daß eine Änderung des Hauptwohnsitzes der örtlich zuständigen Führerscheinbehörde mitzuteilen ist.

ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert über Paragraph 14 Abs.4 FSG: "Ein Führerschein ist ungültig, wenn der Besitzer auf dem Lichtbild nicht mehr einwandfrei zu erkennen ist. In einem solchen, sicher oft nicht so leicht zu beurteilendem Fall, ist ein neuer Führerschein zu beantragen." Tip der ARBÖ-Expertin: "Da üblicherweise zum 50. Geburtstag das Foto rund 30 Jahre alt ist, sollte es spätestens zu diesem Zeitpunkt getauscht werden, und ein neuer Führerschein auf der zuständigen Behörde beantragt werden."

Die ARBÖ-Verkehrsjuristin erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, daß jeder Führerscheinbesitzer eine Änderung des Ortes seines Hauptwohnsitzes binnen sechs Wochen der nunmehr örtlich zuständigen Führerscheinbehörde anzuzeigen hat. Der Grund dafür ist die Aktualisierung des Führerscheinregisters. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Wohnsitz vom Wirkungsbereich einer Behörde in den einer anderen verlegt wird. Mag. Renate Göppert vom ARBÖ: "Die Verpflichtung eine Wohnsitzänderung anzugeben, bezieht sich nur auf Änderungen, die nach dem Inkrafttreten des Führerscheingesetzes erfolgt sind."

Gemäß Paragraph 42 Abs. 1 Kraftfahrgesetz (KFG) hat der Zulassungsbesitzer der Behörde, in deren örtlichem Wirkungsbereich das Fahrzeug zugelassen ist, binnen einer Woche eine Verlegung seines Hauptwohnsitzes innerhalb des Wirkungsbereiches der Behörde anzuzeigen. Übersiedelt man in den Wirkungsbereich einer anderen Behörde, so muß das Fahrzeug unverzüglich umgemeldet werden, informiert der ARBÖ.

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