Kautz: Nach Stronach-Einstieg in die Bundesliga ist Zukunft der Sportförderung ungewiß

Sportförderung auf hohem Niveau ist gesellschaftlich unverzichtbar

St. Pölten, (SPI) - "Drei Prozent aus den jährlichen LOTTO-TOTO-Einnahmen fließen neben den Unterstützungen der Länder, der Gemeinden, der Ministerien und teilweise auch dem Fremdenverkehr in den Österreichischen Sport. Ein reiches Vereinsleben, die umfassende Jugendarbeit und ein umfassendes Angebot an Sportstätten sind gesellschaftlich einfach nicht verzichtbar - sie sind ein wichtiger Beitrag für ein reiches Gesellschaftsleben, für eine hohe Lebensqualität und für die Gesundheit von Jung und Alt. Das Projekt des Industriemagnaten Frank Stronach, nach seinem Aufkauf der Bundesliga nun den Sport mittels eines eigenen Sportwetten-TV-Kanals verstärkt zu vermarkten, darf daher keinesfalls dazu führen, daß die Großvereine die "Sahne" des Sportförderkuchens abschöpfen und für die kleinen regionalen Vereine und Sportklubs die Förderungen gekürzt werden. Viele Vereine könnten nicht überleben oder dringend notwendige Investitionen finanzieren, wenn diese Mittel ausfallen", befürchtet der Sportsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Herbert Kautz.****

"Nach dem Erwerb der Bundesliga durch Frank Stronach muß auch in Zukunft sichergestellt sein, daß neben der Sportförderung für die Spitzenklubs auch die Finanzmittel für die regionalen Vereine weiterhin im gewohnten Umfang ausgeschüttet werden. Der Sport in Niederösterreich, ja in ganz Österreich kann nicht auf die Förderungen des Glücksspiels verzichten. Wenn diese Gelder rein in den Spitzensport kanalisiert werden sollen, droht ein "Ausbluten" des Sports in Österreich und damit ein gesellschaftspolitisch nicht wieder gutzumachender Schaden", so Abg. Kautz abschließend. (Schluß) fa

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