ART: Unbekanntes Werk von Gustav Klimt verschimmelte auf dem Dachboden des Wiener Burgtheaters

Hamburg (ots) - Dem Zufall ist der Fund einer 5,40 x 1,90 Meter großen Zeichnung von Gustav Klimt (1862-1918) in Wien zu verdanken. Die junge Kunsthistorikerin Angelina Pötschner hatte, wie das Kunstmagazin ART in seiner März-Ausgabe berichtet, auf dem Dachboden des Burgtheaters eigentlich nach architektonischen Plänen gesucht, als ihr eine vergilbte, angeschimmelte Papierrolle auffiel. Beim vorsichtigen Aufrollen entdeckte sie darauf eine große Bleistiftzeichnung. Erste Untersuchungen ergaben, daß es sich dabei um die originalgetreue Vorzeichnung zu Klimts berühmten Deckengemälde "Romeo und Julia" handelt. Das Gemälde entstand zwischen 1886 und 1888 als frühe Auftragsarbeit für das Treppenhaus des Wiener Burgtheaters und zeigt unter anderem den Maler selbst. Die Klimt-Spezialistin Alice Strobl von der Graphischen Sammlung Albertina, die erst durch die ART-Recherchen von dem Fund erfuhr, spricht von einer "Entdeckung, die im Detail großartig gezeichnet ist": "Selbstbildnisse von Klimt aus dieser frühen Zeit gibt es kaum." Die brüchige Papierrolle soll nun in der Wiener Akademie der Künste restauriert werden.

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