Die CDMA Development Group kommentiert das kürzliche Handelstreffen des TransAtlantic Business Dialogue (TABD)

Costa Mesa, Kalifornien, USA (ots-PRNewswire) - Die weltweite Konvergenzunterstützung könnte zu einem gemeinsamen weltweiten CDMA-Lösungsansatz der dritten Generation führen.

Die CDMA Development Group (CDG) gab ihre Zufriedenheit mit den Ergebnissen des kürzlichen Treffens des TransAtlantic Business Dialogue (TABD) bekannt, das letzte Woche in Washington stattfand. Die CDG stellte fest, daß das Treffen deutliche Unterstützung für die Konvergenz der W-CDMA- und der cdma2000-Vorschläge signalisierte. Die CDG hat die Notwendigkeit zur Konvergenz der gemeinsamen CDMA -Vorschläge betont, seit dieses Thema vor fast einem Jahr vor der International Telecommunications Union (ITU) aufkam.

Der TABD bringt die europäischen und die US-amerikanischen Unternehmensverantwortlichen zusammen, um handelsbezogene Angelegenheiten zu diskutieren. Der Streit über die Standards des drahtlosen Netzverkehrs der dritten Generation (3G) war ein Hauptthema auf der Tagesordnung dieses Treffens des TABD. Viele Teilnehmer versuchten zu verhindern, daß dieser Streit zu einem offenen Handelskrieg zwischen den USA und der Europäischen Gemeinschaft eskaliert. Die USA gaben vor kurzem bekannt, daß man in Erwägung zieht, Super 301 in Bezug auf die abgeschotteten Geschäftspraktiken der Europäischen Gemeinschaft gegenüber nichteuropäischen Standards für drahtlose Netzwerke in Kraft zu setzen. Super 301 versetzt den United States Trade Representative (USTR) (US-Handelsbeauftragten) in die Lage, die unfairsten Handelspraktiken gegenüber den USA zu brandmarken und die US-amerikanischen Ressourcen zu bündeln, um derartige Praktiken zu eliminieren.

Auf dem Treffen des TABD in der letzten Woche erfuhr ein einzelner CDMA-Standard der dritten Generation breite Unterstützung, der rückwärtskompatibel mit den bestehenden Systemen ist, und dessen Rahmen aus drei Modi besteht, einem Multicarrier-Modus, der die Bandbreiten 1X und 3X unterstützt, einem direkten Sequenzmodus und einem TDD-Modus. Man kam überein, daß ein Versuch unternommen wird, um größtmögliche Gemeinsamkeit für alle Modi zu erreichen, um die Produktion von kostengünstigen mobilen Einheiten zu ermöglichen, die in allen CDMA-Systemen betrieben werden können und auch mit den vorhandenen Netzwerken der zweiten Generation funktionieren. Die Teilnehmer vereinbarten außerdem, daß jeder Modus die beiden Kernnetzwerke GSM-MAP und ANSI-41 unterstützt; weiterhin sollen Schnittstellen von Netzwerk zu Netzwerk berücksichtigt werden.

Diese Vereinbarung stellt eine Abkehr von den früheren Erklärungen des European Technical Standards Institute (ETSI) und einigen europäischen Betreibern und Herstellern dar. Es gab keine weiteren Beschlüsse in Bezug auf technische Details wie zum Beispiel den Chip-Einsatz.

"Dies ist der erste Schritt zur Überwindung des gegenwärtigen Stillstands bei den Standards der dritten Generation. Nunmehr unterstützen alle die Konvergenz und betonen die Notwenigkeit der Gemeinsamkeit der Modi für den Standard. Wir freuen uns, daß die CDG und ihre Mitglieder dazu beigetragen haben, zu dieser Vereinbarung zu kommen", sagte Perry LaForge, Executive Director der CDG. "Wir müssen jetzt den nächsten Schritt tun, der in der Überwindung der Parameterdifferenzen zwischen den Modi besteht. Die Differenzen sind geringfügig. Wir haben bereits Lösungsansätze zur Konvergenz der cdma2000- und der W-CDMA-Vorschläge ausgemacht, die den vom TABD gesetzten Zielen entsprechen."

LaForge fuhr fort: "In den nächsten Monaten wird sich entscheiden, ob das Treffen des TABD wirklich ein Durchbruch ist. Für ETSI und TIA sowie die weiteren mit der Festlegung von Standards beschäftigten Gremien wird es entscheidend sein, die vom TABD umrissenen Zielvorgaben zu erfüllen. Zum ersten Mal erkennen die Beteiligten, daß die Überwindung der Differenzen der Schlüssel zur Schaffung eines auf ITU beruhenden Standards der dritten Generation ist. Niemand wünscht einen nur von ETSI oder TIA oder ARIB unterstützten Standard der dritten Generation. Wir sind alle einig, daß ein gemeinsamer von ITU unterstützter Lösungsansatz für die dritte Generation der Schlüssel zum Vorantreiben des drahtlosen Netzwerkmarkts der nächsten Generation ist. Außerdem stimmen wir selbstverständlich alle darin überein, daß die Zukunft CDMA gehört."

Die CDMA Development Group (CDG) ist eine nicht gewinnorientierte Handelsvereinigung zur Förderung der weltweiten Entwicklung, Implementierung und Verwendung von cdmaOne. Zu den 100 Mitgliedsfirmen der CDG gehören viele der weltgrößten drahtlosen Netzwerkbetreiber und Ausrüstungshersteller. Zu den Aktivitätsschwerpunkten der CDG gehören die Entwicklung von cdmaOne-Features und -dienstleistungen, die Öffentlichkeitsarbeit, Ausbildung und Seminare, die staatliche Zulassung und der internationale Support. Derzeit arbeiten mehr als 500 Einzelpersonen in diversen CDG-Subkomitees an Angelegenheiten, die cdmaOne betreffen. Weitere Informationen über die CDG erhalten Sie von Christine Bock im CDG News Bureau unter Tel.: 714/540-1030, Durchwahl 11, Email: chrisbock@bockpr.com oder auf der CDG-Webseite im Internet unter http://www.cdg.org.

cdmaOne ist ein Warenzeichen von CDG.

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