Pioneer startete mit einer Informationsaktion an alle österreichischen Gemeinden

Pioneer beantwortet irreführende Briefaktionen von Greenpeace und Global 2000, die an die österreichischen Gemeindeoberhäupter gerichtet wurden

Wien (OTS) - "Wir haben schriftlich allen Gemeinden umfassende Informationen angeboten und dabei die Unterstellungen zurückgewiesen, daß wir "geheime Versuche" planen.," gab der Geschäftsführer der Pioneer Saaten Ges.m.b.H., Dr. Felix Rudolph, der Öffentlichkeit bekannt.

"Greenpeace unterstellt uns, daß wir geheime "Freisetzungsversuche" durchführen werden und verängstigt damit viele Gemeinden. - Freisetzungen sind Freilandversuche, in denen "erstmals" nach den Regeln des Gentechnikgesetzes geprüft wird, ob eine gentechnisch verbesserte Pflanzensorte umweltverträglich ist oder nicht.

Tatsächlich prüfen wir die Möglichkeiten, einen BT-Mais für eine Registrierung im österreichischen Sortenregister auszupflanzen. Dieser Mais wurde bereits in einem umfassenden Freilandversuch in Europa nach den strengen gesetzlichen Vorschriften über die Zulassung gentechnisch verbesserter Pflanzen erfolgreich getestet. Er ist seit 22. April 1998 in der EU zur großflächigen Verwendung als Saatgut zugelassen und erfolgreich auf ca. 20.000 ha in Europa und auf ca. 8 MIO ha in den USA angebaut worden. Dabei haben sich die gewonnen Erfahrungen eines unabhängigen EU Komitees über die absolute Umwelt-verträglichkeit bestätigt.

Für dieses Jahr sind in Europa 30.000 ha und in den USA 12 MIO ha für den Anbau vorgesehen: das sind zusammen fast neunmal mehr Ackerbauflächen, als es in Österreich gibt (ca. 1,4 MIO ha). Dieser Erfolg bestätigt die große Nachfrage nach diesem verbesserten Mais, der nun auch von den österreichischen Bauern verlangt wird. Auch sie wollen sich mit hochwertigen Produkten am Markt in Österreich und in der EU behaupten können. - Aus Meinungsumfragen wissen wir, daß 70 % der österreichischen Mais-Bauern gentechnisch verbesserte Pflanzen anbauen möchten, sobald die Unbedenklichkeit - nach umfassenden Versuchen und Prüfungen - bestätigt ist, wie es bei unserem BT-Mais der Fall ist.

In Österreich muß bekanntlich jedes Saatgut ins nationale Sortenregister eingetragen werden, bevor es frei verkauft werden darf. - Diese Eintragung ist für jedes neue Saatgut vorgeschrieben, ob es mit konventionellen Zuchtmethoden oder mit Hilfe der modernen Gentechnik gewonnen wurde.

Sobald wir entschieden haben, ob und wo wir anzupflanzen planen, werden wir Kontakt mit diesen Gemeinden und Ihrer Bevölkerung aufnehmen - und mit Informationen und Gesprächen eine breite Zustimmung anstreben. - Auf Wunsch werden auch die Gemeinden informiert, wo kein Standort vorgesehen ist, betont abschließend Felix Rudolph die Informationsbereitschaft von Pioneer.

(Fortsetzung möglich)

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