In NÖ flächendeckende Integration in Kindergärten

Heuer 506 Kinder mit besonderen Bedürfnissen betreut

St.Pölten (NLK) - In den heimischen Kindergärten sei sehr viel Arbeit zu leisten gewesen. Viele Barrieren und Widerstände seien wegzuräumen gewesen, doch der Einsatz habe sich gelohnt, zog heute Landesrätin Traude Votruba die Bilanz über 10 Jahre einer erfolgreichen Integration und die Vorreiterrolle des Bundeslandes. In Niederösterreich gebe es - die Zahlen würden dies beweisen - nun schon seit einigen Jahren die flächendeckende Integration in den Kindergärten. 1988 wurde mit 22 Kindern und fünf pädagogischen Stützkräften ein hoffnungsvoller Anfang gemacht, das folgende Jahr hat mit 146 Kindern und 26 Stützkräften fortgesetzt. Im heurigen Schuljahr werden 506 Kinder mit besonderen Bedürfnissen in Kindergärten - von fast 46.000 Drei- bis Sechsjährigen - betreut, sagte Votruba weiter. 388 Stützkräften seien zusätzlich im Einsatz. Der Integration seien in jedem Fall Beratungsgespräche vorangegangen.

Schon mit dem Kindergartengesetz 1987 wurde die Möglichkeit geschaffen, versuchsweise behinderte oder entwicklungsgehemmte Kinder in einen allgemeinen Kindergarten zu integrieren. Am 24. Februar 1989 und damit vor fast 10 Jahren erfolgte die Gründung der Beratungsstelle für Integration in St.Pölten. 1996 wurde die Integration schließlich gesetzlich geregelt. Die Einzelintegration und heilpädagogisch-integrative Gruppen wurden zu regulären Möglichkeiten, Kinder mit besonderen Bedürfnissen in Niederösterreich eine Heimat zu geben. Seit 1993/94 gibt es die Integration auch im Regelschulwesen, seit 1997/98 zudem in der Hauptschule, die Integrationsklassen ermöglicht. Mit einer Novelle, die heuer im April oder Mai vom NÖ Landtag beschlossen wird, ist auch die Einzelintegration in der Hauptschule möglich. Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen wird in geschützten Werkstätte oder auch in einer Tagesheimstätte fortgesetzt.

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