Generationswechsel in der ÖAAB-Fachgruppe NÖ Landesdienst:

Dr. Hans Freiler folgt Gerhard Böhm als Obmann

St.Pölten (NLK) - Dr. Hans Freiler wurde beim 13. Fachgruppentag
in Hollabrunn, der gleichzeitig Wahlauftakt für die 10. Personalvertretungswahlen am 27. und 28. April 1999 war, mit 99,6 Prozent der Delegiertenstimmen zum Nachfolger von Gerhard Böhm gewählt. Das von ihm präsentierte Arbeitsprogramm des NÖ Landesdienstes - die Perspektiven der Wählergruppe ÖAAB-FCG für die nächsten fünf Jahre - ist in sechs Teilbereiche gegliedert: neue Gehaltsstrukturen, ein modernes Pensionsrecht, Anpassungen von Rahmenbedingungen mit einer vernünftigen Aufgabenreform, verstärkte Aus- und Weiterbildung, Selbstreform statt Ausgliederungen und Privatisierung, wobei Dr. Freiler die kürzlich vollzogene Privatisierung der Kfz-Zulassung als "Täuschung der Öffentlichkeit" bezeichnete. Ferner forderte er neue Lehrlingsprogramme im Landesdienst ein, wozu er den Lehrberuf Straßenerhaltungsfachmann als "Versuchsballon" vorschlug. Für Freiler ist weiters wichtig, daß die ÖAAB-Fachgruppe als politische Kraft angesehen, ernst genommen und respektiert werde.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll stellte fest, daß die Beamten besser seien als ihr Ruf in der Öffentlichkeit und daß es nun gelte, Flagge zu zeigen, wenn dem Landesdienst Unrecht geschehe. Er betonte auch, daß sich kein Mensch vorstellen könne, was die Mitarbeiter des Straßendienstes in den letzten Wochen geleistet und wie sie das Image des Bundeslandes Niederösterreich aufpoliert hätten. Der Landeshauptmann ging auch auf den Verfahrensexpress ein, wozu er feststellte, daß es auf dem Weg zu einer Top ten-Region mit einer Top-Verwaltung motivierter Mitarbeiter bedürfe. "Ein Antrag, ein Verfahren und ein Bescheid innerhalb von drei Monaten ist Bürgerservice und bringt uns Standortvorteile", so Pröll.

Zum Arbeitsprogramm der ÖAAB-Fachgruppe stellte der Landeshauptmann fest, daß es bei der Umsetzung der Vorstellungen der Personalvertretung noch mehr Mobiolität und Modernität erfordere. "Dies ist die einzige Chance, im internationalen Wettbewerbsfeld reüssieren zu können."

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