Welcher Beruf ist der richtige?

Jugend in der Arbeitswelt informiert

St.Pölten (NLK) - "Welcher Beruf ist der richtige?" Über diese Frage können sich rund 5.000 niederösterreichische Schüler noch bis 26. Februar bei der Ausstellung "Jugend in der Arbeitswelt/Beruf 2000" der Arbeitskammer Niederösterreich informieren, die heute im St.Pöltner Veranstaltungszentrum (VAZ) von AK-NÖ Präsident Josef Staudinger eröffnet wurde. Die Schüler erhalten dabei einen umfassenden und praxisnahen Einblick in die verschiedenen Branchen. Derzeit gibt es in Österreich 270 Lehrberufe. Alle maßgeblichen Institutionen wie Arbeiterkammer, Fachgewerkschaften oder Arbeitsinspektorat stellen sich den Jugendlichen vor.

Präsident Staudinger erklärte, daß die Arbeitsmarktsituation für Lehrlinge derzeit sehr angespannt sei. Die Lehrlinge sollten daher noch besser ausgebildet werden und auch Weiterbildungsmöglichkeiten haben. Österreich habe ein hervorragendes Potential an Facharbeitskräften. Arbeitskammerdirektor Mag. Herbert Kaufmann meinte, man müsse stetig das Image der Lehrberufe heben. Ein vorrangiges Ziel sei es, die Jugendlichen, die derzeit in Auffangnetzen wie Stiftungen ausgebildet werden, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auch gebe es entgegen der öffentlichen Meinung keine überzogenen Lehrlingsschutzbestimmungen. Der Geschäftsführer des Arbeitsmarktservices NÖ (AMS NÖ), Dr. Werner Homrighausen, betonte, Niederösterreich habe im Bundesvergleich den größten Rückgang bei der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Das AMS NÖ unterstütze zahlreiche Beschäftigungsprojekte, um Jugendlichen zu einem Lehrstellen- oder Arbeitsplatz zu verhelfen. Der Amtsführende Präsident des NÖ Landesschulrates, Adolf Stricker, sagte, daß sich die Schulen und Institutionen gemeinsam bemühen müssen, um den Schülern bei ihrer Berufswahl zu helfen. Laut Stricker kommen 50 Prozent der Lehrlinge aus den Polytechnischen Schulen.

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