Baugewerbe droht "Hammer" aus Brüssel

Richtlinienentwurf zum Gewässerschutz könnte zahlreiche Bauprojekte torpedieren

Wien (Pwk) - Nach dramatischen Auftragseinbrüchen und einer Rekordarbeitslosigkeit droht dem Baugewerbe nun auch ein regelrechter "Hammer" aus Brüssel. Die europäische Kommission hat dem Europa-Parlament vor kurzem einen Richtlinienentwurf zum Gewässerschutz vorgelegt, der sich verheerend auf künftige Tiefbauvorhaben in Österreich auswirken könnte. ****

Im Entwurf werden eine ganze Reihe von Stoffen verboten, die bisher im Tiefbau, bei der Arbeit an Fundamenten und bei tiefergehenden Hochbauten verwendet wurden. Dabei handelt es sich zum Teil auch um gesundheitlich völlig unbedenkliche Substanzen. "Diese Richtlinie ist ein harter Rückschlag für unsere umweltfreundlichen Bauverfahren, bei denen wir im Laufe der Jahre einen international anerkannt hohen technologischen Stand erreicht haben", stellt Johannes Lahofer, Bundesinnungsmeister der Baugewerbe fest. Falls das Parlament in Brüssel dem Entwurf tatsächlich zustimmt, werden größere Projekte im Tunnelbau aber auch Bauvorhaben im Grundwasserbereich auf lange Sicht verhindert. Betroffen davon ist vor allem die Öffentliche Hand, die einen sehr hohen Bedarf im Tiefbau hat. "Dies wird nicht nur die Insolvenzzahlen im Baugewerbe in die Höhe schnellen lassen, sondern auch tausende Arbeitsplätze in der Baubranche kosten", ist Lahofer überzeugt.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 7183737

BI Baugewerbe

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK