Auer: Politiker der angeblichen "NÖ-Familienpartei" kürzen Mittel für Mutterberatung

Wichtiger Baustein in der Familien- und Gesundheitspolitik droht finanziell und personell auszubluten

St. Pölten, (SPI) - "Wie weit die angebliche "NÖ-Familienpartei", die ÖVP, mit ihren blumigen Aussagen zur Familienpolitik wirklich ernstzunehmen ist, beweist eine skandalöse Vorgangsweise im Bereich der Gesundheitspolitik. So kürzte der ressortverantwortliche VP-Landesrat Ernest Gabmann rigoros die Mittel für die fahrende Mutterberatung, Landeshauptmann Pröll wiederum kürzte die personelle Besetzung der Mutterberatungen mit SozialarbeiterInnen. Viele Gemeinden in Niederösterreich können aus diesem Grund den wertvollen Dienst der Mutterberatung und damit die notwendige Gesundheitsvorsorge für die jüngsten Erdenbürger nicht mehr anbieten und schlagen Alarm", ist die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, empört.****

Während Landesrat Gabmann also im Landhausschiff einen Faschingsempfang bestreitet, streicht er auf der anderen Seite seines Budgets Hunderttausende Schilling für die Mutterberatung. Manchen Orten und Regionen droht damit eine "schleichende Einstellung" der Mutterberatung. Auch droht dem Service der Beratung durch Sozialarbeiter, die sich im Rahmen der Mutterberatung großen Zuspruchs erfreut, ein "kaltes Aus". Der verantwortliche Personalreferent Erwin Pröll sieht offenbar keinen Bedarf mehr! "Diese skandalöse Vorgangsweise muß sofort rückgängig gemacht werden. Es kann doch nicht sein, daß bei der Gesundheit unserer Kleinsten und der Sozialberatung der Eltern gespart wird, wir aber gleichzeitig das Geld für Galaempfänge in Schlössern und im Landhausschiff aufbringen. Familienpolitik fängt nämlich bereits im Kleinen an, bei der Volkspartei beginnt sie aber offenbar erst in Wahkampfzeiten - und dann auch nur mit blumigen Wahlkampfversprechen", so die SP-Sozialsprecherin abschließend.
(Schluß) fa

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