FORMAT: Raiffeisen muß den Demel sanieren

Die K. u. K. Hofzuckerbäckerei fährt noch immer Verluste ein

Wien (OTS) - Die im Besitz der Raiffeisenlandesbank Wien-Niederösterreich (RLB) stehende, traditionsreiche Wiener Zuckerbäckerei Demel muß von Raiffeisen wegen chronischer Verluste saniert werden. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT hat die Raiffeisen-Tochter Hofzuckerbäckerei Ch. Demel"s Söhne GmbH seit der Wiedereröffnung Anfang 1997 bisher nur Verluste eingefahren. FORMAT beziffert den Vorjahresverlust mit zumindest 20 Millionen Schilling und berichtet über Spekulationen, wonach das Minus bei bis zu 60 Millionen liege. Verantwortlich für die matte Performance sind die schleppende Entwicklung im Catering-Geschäft, beim Tortenversand wowie der kostspielige Neubau einer Demel-Großkonditorei am Stadtrand.

FORMAT zitiert den bei der RLB Wien-Niederösterreich für das Beteiligungsgeschäft zuständigen Vorstand Erwin Hameseder mit den Worten: "Mit dem Ergebnis des Demel bin ich nicht zufrieden. Ich denke tatsächlich über gewisse Dinge nach." Laut FORMAT hat Hameseder die Unternehmensberatung Roland Berger mit der Suche nach einem neuen Demel-Geschäftsführer sowie der Erstellung eines Restrukturierungskonzepts für die gesamte Diana-Gruppe betraut, zu der der Demel gehört. Neben dem Wiener City-Cafe Griensteidl zählen dazu auch die vier Raiffeisen-Betriebsküchen. Die Betriebsküchen wollte laut FORMAT der Branchenreise Eurest übernehmen und sich sogar direkt beim Demel beteilgen. Hameseder dazu: "Veränderungen schließe ich nicht aus. Doch die Betriebsküchen machen immerhin operativ Gewinne."

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