Ausstellungshaus der Sammlung Essl in Fertigstellung

Heimstätte für größte Sammlung österreichischer moderner Kunst

St.Pölten (NLK) - Klosterneuburg wird zum "Mekka" österreichischer zeitgenössischer Kunst: Im November 1999 eröffnet der Unternehmer Karlheinz Essl in Klosterneuburg ein neues Ausstellungshaus mit 3.200 Quadratmeter Fläche für seine bisher 4.000 Kunstwerke, die er in den letzten Jahrzehnten gesammelt hat. Schon bisher konnte er Teile dieser Sammlung im Schömer-Haus herzeigen, das Essl eigens für diesen Zweck vom Architekten Heinz Tesar vor mehr als zehn Jahren hatte errichten lassen. Dieses Haus entwickelte sich von der Präsentationsstätte moderner Kunst zu einem allgemeinen Musentempel, in dem auch zeitgenössische Musik Geltung erhielt, betreut von Essls Sohn Dr. Karlheinz Essl.

Zur Sammlerleidenschaft von Karlheinz Essl senior. der Österreich die größte Dokumentation moderner Kunst in einer klugen und umfassenden Auswahl dankt, kommt noch das Bedürfnis, auch die Öffentlichkeit und künftige Generationen teilhaben zu lassen. Entstanden aus der ursprünglichen Absicht, für die immer mehr ausufernde Sammlung Depots zu errichten, entwickelte sich schließlich ein Haus, das über die Reine Ausstellungsfunktion auch noch viele andere Möglichkeiten birgt: Eine vielfältige Erlebniswelt, ein variabel gestalteter Rundgang mit Erholungs- und Labungsmöglichkeiten, mit Terrassen, von denen aus man je nach Bedarf auf die Stadt Klosterneuburg und das Stift, auf Weingärten oder in den Auwald blicken kann, mit einem zeitgemäßen didaktischen und multimedialen Informationsprogramm.

Aus einer rein österreichischen Angelegenheit ist in den letzten Jahren eine internationale Sammlung geworden. Dadurch ist es möglich, wie schon für die Eröffnungsausstellung geplant, österreichische Kunst im Konnex mit internationalen Entwicklungen zu sehen. Unterstützt wird die Stiftung, die Essl 1995 zusammen mit seiner Familie ins Leben gerufen hat, durch einen hochkarätigen internationalen Beirat, dem auch räumlich die Möglichkeit geboten wird, an Ort und Stelle zu arbeiten. Da sich die Sammlung Essl auch einen starken Bildungsauftrag auferlegt hat, soll es eine intensive Zusammenarbeit mit den Kunsterziehern geben, natürlich auch mit allen anderen Museen zeitgenössischer Kunst. Über Bausummen und Ankaufsbudgets schweigt sich Essl, ein privater Bauherr ohne jede öffentliche Förderung, beharrlich aus. Er hat offensichtlich alle Möglichkeiten, seine Träume auf sehr eindrucksvolle Weise zu verwirklichen. Die Nähe zur Großstadt Wien wird auch im Hinblick auf die Besucherzahlen sehr positiv bewertet, das Umfeld in der Weinstadt Klosterneuburg als ideal für Kulturausflüge. Voraussichtlich am 5. November ist das jetzt im Rohbau befindliche Haus in Baumax-Tempo fertiggestellt.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK