Wiener LIF zur B3: Nach Grundsatzentscheidung müssen jetzt konkrete Pläne von Bezirken und Wiener Linien auf den Tisch!

Pöschl: Zustimmung von Rückbaumaßnahmen und Umgestaltung des Straßenraumes sowie Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs abhängig

Wien (OTS) Der Großteil der Forderungen des Wiener Liberalen Forums zum Bau der B3 seien erfüllt worden, sagte heute Hanno Pöschl, Verkehrssprecher der Wiener Liberalen, anläßlich der Grundsatzentscheidung von Stadtrat Görg, die B3 zu bauen.

Bereits im Herbst 1997 hatten die Liberalen ihre Forderungen zum Bau der B3 präsentiert. "Ein Teil unserer Forderungen wurde im Planungsverfahren auch tatsächlich berücksichtigt", sagte der liberale Verkehrssprecher. So wurde die Wiener Umweltanwaltschaft -wie von den Liberalen gefordert - in das Bürgerbeteiligungsverfahren einbezogen, ebenso wie eine Bedarfserhebung durchgeführt und die Auswirkungen der B3 untersucht wurden. Allerdings wurde statt einer Umweltverträglichkeitsprüfung nur ein verkleinertes Bürgerbeteiligungsverfahren gemacht. "Immerhin wurden aber die Interessen der BürgerInnen durch das Bürgerbeteiligungsverfahren zumindest einigermaßen wahrgenommen", stellte Pöschl fest.

Eine Zustimmung zum Bau der B3 sei allerdings nur dann möglich, wenn auch die noch offenen Forderungen der Liberalen erfüllt und konkrete Pläne auf den Tisch gelegt würden, so Pöschl. Dies seien Forderungen, die die Bereiche Öffentlicher Verkehr einerseits und motorisierter Individualverkehr andererseits betreffen. "Wir fordern in Zusammenhang mit der Errichtung der B3 weitreichende Rückbaumaßnahmen, Verkehrsberuhigung und Umgestaltung des Straßenraumes ebenso wie umfassende Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs", sagte der liberale Verkehrssprecher.

Konkret sehe der Planfall des Liberalen Forums für den Bereich öffentlicher Verkehr neue Straßenbahn- und Buslinien vor. Gleichzeitig müßten die Intervalle bestehender Straßenbahn- und Buslinien verdichtet werden. "Darüberhinaus müssen neben einem S-Bahn-Konzept die U 1 und langfristig auch die U 6 verlängert werden", so Pöschl. Im Bereich motorisierter Individualverkehr seien Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Leopoldauer Straße, Donaufelder Straße, Eipeldauer Straße, Angerer Straße, An der oberen Alten Donau und der Prandaugasse vorgesehen.

Was die Finanzierung betreffe, müssen die für die Umsetzung nötigen Finanzmittel von den Bezirken zur Verfügung gestellt werden. "Deshalb muß von vorne herein gesichert werden, daß die finanzielle Bedeckung auch gewährleistet ist. Der politische Wille alleine reicht nicht aus. Es bedarf konkreter Zusagen aus den Bezirken", so der liberale Gemeinderat abschließend.

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