ÖVP-Klubklausur 2: SPÖ macht es sich mit der Kritik am AMS-Wien zu einfach

ÖVP-Tschirf: SPÖ hat kein Konzept gegen die Arbeitslosigkeit in Wien

Wien (ÖVP-Klub) Verärgert zeigt sich der stellvertretende Klubobmann der Wiener ÖVP und Wiener ÖAAB-Chef, Matthias
TSCHIRF, über die einseitige Kritik der Wiener SPÖ am Wiener AMS-Chef Werner. "Es ist naiv zu glauben, daß die
Arbeitslosigkeit in Wien vorbei ist, wenn man den Chef des AMS entfernt", so TSCHIRF. Tatsache sei ganz offensichtlich, daß die SPÖ über kein seriöses Konzept zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit verfüge.****

TSCHIRF kritisierte vor allem den Wiener Bürgermeister Michael Häupl, "der es sich in dieser Sache leider viel zu einfach
macht." Man könne die Verantwortung für die Arbeitslosen-
Probleme in Wien weder ausschließlich auf den Bund noch ausschließlich auf die Person des AMS-Chefs Werner abwälzen. TSCHIRF bezeichnete Häupls Kritik an Werner, aus der Sicht der ÖVP, als verständlich, schließlich sei Werner im Dezember aus
der FSG ausgetreten, damit habe die SPÖ offensichtlich einen
guten Grund gefunden Werner als neuen Lieblingsfeind
auszuwählen. "Es ist kindisch zu glauben, daß die Reform einer Institution wie dem AMS nur an einer Person scheitert", so der ÖAAB-Politiker. Werner habe eben erkannt, daß die Problemlösungskompetenz der SPÖ bzw. ihres Gewerkschaftsapparats in dieser Frage zu gering ist.

Notwendig sei nun eine tiefgreifende Reform der Strukturen des AMS-Wien und nicht die Entfernung einer einzelnen Person. "Es scheint so zu sein, daß die vermeintliche Arbeiter- und Gewerkschaftspartei SPÖ über kein Konzept für die Probleme am Wiener Arbeitsmarkt verfügt", so TSCHIRF. Der Vize-Klubchef erinnerte an das ÖAAB-Modell der Altersteilzeit, das sehr
geeignet dafür ist, um die großen Probleme bei den älteren Arbeitslosen zu lösen und forderte die rasche Umsetzung dieses Modells ein. ****

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