Wachau soll Weltkulturerbe werden

Einreichung bei der UNESCO Ende Juni

St.Pölten (NLK) - Nach der Salzburger Altstadt, Hallstatt, Schloß und Park Schönbrunn sowie zuletzt der Ghega-Bahn über den Semmering soll nun auch die Wachau ein österreichisches UNESCO-Weltkulturerbe werden: Die "Alliance for Nature" bemüht sich bereits seit 1993, die Kulturlandschaft zwischen Melk und Krems mit der Donau unter den Schutz der internationalen Staatengemeinschaft zu stellen. "Diese Initiative der ‚Allicance for Nature‘ ist für Niederösterreich eine besondere Auszeichnung. Die Wachau ist eine einmalige Symbiose zwischen Natur und Kultur", meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern in St.Pölten bei einer Informationsveranstaltung über die Welterbestätten. Immerhin sei der Wachau bereits 1994 das Europäische Naturschutzdiplom verliehen worden.

Mit Jänner 1998 gab es weltweit 552 Welterbestätten in 112 Staaten, mit 1. Jänner 1999 sind 30 weitere Objekte dazugekommen. Zu den bekanntesten zählen beispielsweise der Yellowstone National Park, die Chinesische Mauer und die Akropolis in Athen. Die Welterbe-Konvention unterteilt in drei Bereiche: "Naturerbe", "Kulturerbe" und "Kulturlandschaft". Die Wachau würde zu den Kulturlandschaften zählen.

Bis spätestens Juni will Österreich die Wachau als Weltkulturerbe bei der UNESCO in Paris einreichen. Die UNESCO wird dann bis zum nächsten Jahr prüfen, ob die Wachau auf die Welterbeliste kommt.

Das Weltkulturerbe-Übereinkommen trat 1975 in Kraft, 152 Staaten haben bis jetzt die Konvention unterzeichnet. Österreich ist seit 1993 Mitglied.

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