Trassenverlauf für Umfahrung Achau festgelegt

Voraussichtlicher Baubeginn im Jahr 2002

St.Pölten (NLK) - Die Umfahrung Achau ist ein weiterer Baustein im Südraum von Wien, um die Verkehrsproblematik in dieser Region in den Griff zu bekommen. Neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist unter anderem auch der Bau der B 301 Wiener Südrandstraße und eine Reihe von Ortsumfahrungen vorgesehen.

Als letzter Baustein ist nun die rund vier Kilometer lange Ortsumfahrung von Achau im Zuge der B 11 vom Wirtschaftsministerium genehmigt worden. Nach umfangreichen Untersuchungen von mehreren Trassenvarianten kann jetzt die Variante Mitte-West im Detail geplant werden.

Die Umfahrungsstraße, die als zweispurige Bundesstraße geplant ist, beginnt an der B 11 im Kreuzungsbereich mit der Landeshauptstraße 154 östlich von Biedermannsdorf, umfährt Achau im Norden und mündet in die bestehende B 16 zwischen Achau und Leopoldsdorf. Im Zuge ihres Verlaufes ist es notwendig, sowohl den Krottenbach als auch die ÖBB-Pottendorferlinie zu queren. Die Landesstraße 2079 wird über die Umfahrungstraße geführt. Für den Wirtschaftsverkehr werden zudem eigene Wege angelegt. Wie bei den anderen Ortsumfahrungen (Maria Lanzendorf, Himberg), deren Trassenverläufe ebenfalls schon feststehen, werden bei der Umfahrung Achau gleichzeitig mit der Detailplanung die notwendigen Umweltuntersuchungen und in weiterer Folge die Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt.

Die Gesamtbaukosten für die Umfahrung Achau belaufen sich auf rund 220 Millionen Schilling. Nach dem derzeitigen Stand der Planungen ist mit dem Baubeginn ab 2002 zu rechnen.

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