Prammer: Vorsicht von Schadstoffen in Wohnungen!

. Kinder sind besonders gefährdet - Mit einfachen Maßnahmen kann das Risiko deutlich vermindert werden

Wien (OTS) - Fast jeder Eigentümer oder Mieter einer Wohnung ist darauf bedacht, durch eine effiziente Wärmedämmung Heizkosten zu sparen. Eine gute Wärmedämmung kann aber beispielsweise bei der gleichzeitigen Verwendung von Holzschutz- oder Lösungsmitteln (z. B. in Lacken enthalten) zu Problemen führen, weil es dann kurzfristig zu hohen Schadstoffkonzentrationen in der Wohnung kommen kann. Kinder sind dabei besonders gefährdet. Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer rät daher, die mit diesen Stoffen behandelten Innenräume einige Tage zu meiden und gut zu lüften, damit sich die Bewohner keiner gesundheitsgefährdenden Belastung auszusetzen.****

Grundsätzlich gilt die Schadstoffbelastung in Innenräumen als eine der Hauptursachen für Atemwegserkrankungen in Industrieländern.

Insgesamt 70 bis 90 Prozent seines Lebens verbringt ein Österreicher in Innenräumen wie Wohnung, Schule oder Büro. Wenn sich in diesen Räumen auch nur wenig Schadstoffe befinden, können sie doch über Jahre eingeatmet zu Erkrankungen führen, zeigt Prammer auf.

Die Verwendung von Holzschutzmitteln sollte in Innenräumen überhaupt vermieden werden, da die darin enthaltenen Substanzen in hoher Konzentration nach Ansicht der Experten vor allem bei Kindern, kranken und älteren Menschen Allergien auslösen können. Lösungsmittel sind Bestandteile vieler Produkte wie beispielsweise von Farben und Lacken, Reinigungsmitteln oder Teppich- und Tapetenklebstoffen. Eine zu intensive Belastung kann zu Schleimhautreizungen der Atemwege und Augen führen oder eine narkotische Wirkung haben.

Bei der Verwendung dieser Produkte sind die damit behandelten Räume unbedingt einige Tage zu meiden und gut zu lüften, damit sich die Menschen in diesen Wohnungen keiner gesundheitsgefährdeten Belastung aussetzen, stellt Prammer fest.

Eine Informationsbroschüre über "Schadstoffe in Innenräumen", die unter der Telefonnummer 01/71172/4700 kostenlos erhältlich ist, gibt Ratschläge, wie das Gesundheitsrisiko bei verschiedenen Schadstoffen durch einfache Maßnahmen deutlich reduziert werden kann.

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