Der Oberste Gerichtshof von Kasachstan versucht, Vermögen im Werte von über 400 Millionen US-Dollar von der Trans-World Group zu enteignen

London/Großbritannien (ots-PRNewswire) - Negative Grundsatzentscheidung für Investitionen aus dem Westen in diesem Gebiet.

Der Oberste Gerichtshof der Republik Kasachstan hat eine am 27. Januar getroffene Entscheidung gegen Firmen bestätigt, die zur Trans-World Group gehören oder dieser angeschlossen sind. Die Trans-World Group ist ein weltweites Konglomerat im Metall- und Rohstoffhandel, und einer der größten westlichen Investoren in Kasachstan.

Mit dem Gerichtsbeschluß wird versucht, mehr als 200 Millionen US-Dollar in bestehenden Handelsverträgen und Krediten ungültig zu machen. Es werden mehrere Firmen der Trans-World Group angewiesen, zusätzliche 200 Millionen US-Dollar Bußgeld zu zahlen, basierend auf unbewiesenen Anschuldigungen, daß Trans-World die Anlagen schlecht verwaltet und eine Situation der "wirtschaftlichen Abhängigkeit" herbeigeführt habe. Das Gericht von Kasachstan wird die Anordnung durch den sofortigen Transfer der Rechte der Trans-World Group an lokale Anlagen in Kraft setzen, die von den früheren Joint Venture Partnern von Trans-World, der Chodiev Group, und deren Verwaltungsfirma, der Kazakhstan Mineral Resources Corporation (KMRC) kontrolliert werden.

Der Gerichtsbeschluß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Kasachstan eine größere Integration in die Weltwirtschaft sucht und mit den in der Entwicklung kränkelnden Industrien und der Infrastruktur der Nach-Sowietzeit kämpft.

Trans-World investierte zwischen 1994 und 1997 schätzungsweise 750 Millionen US-Dollar in vier große Metall- und Energie-produzierende Herstellungsanlagen in Kasachstan, um die frühere Metallindustrie der Sowietrepublik zu sanieren und zu modernisieren. Trans-World hat sich geweigert, ihren Standpunkt vor dem Gericht in Kasachstan vorzutragen, welches keine gerichtliche Zuständigkeit für das Beteiligungsgeschäft habe und protestierte gegen die angeblich vorschriftswidrige Natur der Vorgehensweise und das angebliche Fehlen eines ordnungsgemäßen rechtlichen Verfahrens. Das Gericht habe offizielle internationale Schiedsgerichtsklauseln ignoriert, die die Zuständigkeit von Auseinandersetzungen zwischen den früheren Partnern internationalen Schiedsgerichten übertragen, deren Urteilssprüche nach der New York Convention vollstreckbar sind.

Der Managing Director von Trans-Worlds Handels- und Vertriebsbasis in Großbritannien, Alan Bekhor, nahm zu dem Gerichtsbeschluß wie folgt Stellung: "Wir sind erstaunt darüber, daß das höchste Gericht von Kasachstan ein Verfahren eingeleitet hat, welches eklatant die Beschlüsse ausländischer Gerichte, die Unantastbarkeit von Verträgen und bestehende Beteiligungsvereinbarungen ignoriert". Bekhor fügte hinzu: "Dies ist ein tragischer Schritt für Kasachstan. Engstirnige und mittelständische Interessen unterhöhlen weiterhin die Bemühungen Präsident Nazarbayevs, die Wirtschaft von Kasachstan außerhalb der fossilen Brennstoffe zu entwickeln". Er fügte hinzu: "Trans-World ist weiterhin stolz auf ihre Arbeit in diesem Gebiet und hat Anlagen in einem deutlich stärkeren wirtschaftlichen und finanziellen Zustand zurückgelassen".

Das gerichtliche Verfahren beschreibend sagte Charles Manduca, ein Partner bei Lovell White Durrant in London, ein externer Rechtsberater der Trans-World Group: "Dieser Gerichtsbeschluß ist der letzte in einer Serie von Schritten, die in Kasachstan unternommen wurden und die auf die angestrebte Enteignung des Vermögens von Trans-World als ausländischer Investor hinauslaufen, der sehr beträchtliche Geldsummen in Kasachstan investiert hat".

Trans-World fordert erhebliche Schadenersatzleistungen und Entschädigungen in Verfahren vor westlichen Gerichten gegen ihre früheren Joint Venture Partner in Kasachstan wegen des Bruches ihrer Joint Venture Vereinbarungen. Schiedsgerichtsverhandlungen haben in London begonnen.

Mögliche Verluste in Kasachstan werden die weltweiten Tätigkeiten von Trans-World nicht störend beeinflussen.

Trans-World ist ein weltweites Konglomerat im Privatbesitz mit breiten Produktionsprogrammen. Es handelt sich um eines der größten Handelsunternehmen der Welt auf dem Gebiet Eisenmetalle und Nicht-Eisenmetalle und anderen Rohstoffen mit einem Jahresumsatz von 7 Milliarden US-Dollar.

ots Originaltext: Trans-World Group
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Rückfragen bitte an:
Alan Bekhor, Tel. 0044-171-972-0380, oder
James Viciana, Tel. 001 212-370-6900
beide von Trans-World Group

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