Posch: Schneeberger uninformiert

Niederösterreich (OTS-SPI) "Es ist interessant, wie uninformiert der regionale VP-Landtagsabgeordnete
Schneeberger über die den Bezirk Wr. Neustadt betreffende NÖ-Technologiepolitik ist: Tatsache ist nämlich, daß derzeit viele wichtige Förderentscheidungen zu langsam getroffen oder
von der ÖVP-Verantwortlichen blockiert werden", sagte heute
der niederösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer Oswald Posch.

"Tatsache ist, daß Projekte, wie in Wr. Neustadt das "K+Vorlaufprojekt" zum Aufbau personeller und
gerätetechnischer Infrastruktur für das Technologiezentrum,
von den Verantwortlichen im Land zuerst erst 14 Monate
verschleppt werden, um dann negativ beschieden zu werden.
Tatsache ist auch, daß andere wichtige Projekte im Bezirk
Wiener Neustadt wie das Technologieberatungs- und
Transferzentrum im Themengebiet Mikrosystemtechnik, das Kompetenzzentrum Medizintechnik/ Rehabtechnik, oder das
Projekt "Clust Health Care Industrie NÖ" unter diesem
Unvermögen leiden", sagte er weiter.

"Ein weiteres Negativ-Beispiel ist die EU Aktionsstudie
RITTS 035 (Regionale Innovations- und Technologietransfer-strategien). Diese wurde mit EU-Mitteln auf Initiative der Stadt
Wr. Neustadt für die Region NÖ Süd durchgeführt und 1997 mit einem entsprechenden Maßnahmenkatalog präsentiert. Parallel
dazu führte das Land eine ähnliche Studie RIS (Regionale Innovationsstrategien) durch. Entgegen der Annahme der RITTS-Studienverfasser, aber auch der zuständigen
Generaldirektion in Brüssel, nahm die RIS-Studie keine
Rücksicht auf die Ergebnisse der RITTS-Studie - alle Projekte
des RITTS wurden negiert. Erst nach Protesten gelang es durchzusetzen, daß die Wirtschaftsabteilung des Landes die RITTS-Studienergebnisse und geforderten Maßnahmen zu berücksichtigen versprach", schloß er.
(schluss)

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