Ökologische Althaussanierung die Wohnbau-Zukunft in NÖ

Studie der NÖ Landesakademie als Leitbild

St.Pölten (NLK) - Der ökologische Wohnbau in Niederösterreich stellt ein enormes Potential dar, vor allem im Bereich der Althaussanierung. Von der NÖ Landesakademie wurden deshalb in den vergangenen zwei Jahren in Zusammenarbeit mit Experten aus den verschiedensten Bereichen zwei Forschungsprojekte durchgeführt, die sich mit der Ökologie der Althausanierung sowie mit Planungsgrundsätzen für einen ressourcenschonenden Wohnbau in Niederösterreich (Faktor 4-Konzept) auseinandersetzen. Die Ergebnisse wurden heute vormittag im St.Pöltner Landhaus im Rahmen eines Symposions vorgestellt. Grundsätzlicher Tenor: Aus ökologischen und ökonomischen Gründen ist eine Schwerpunktverlagerung und Umschichtung öffentlicher Gelder vom Neubau zur Althaussanierung erstrebenswert. Vor allem, weil die ökologische Althausanierung erhaltenswerte Bausubstanz in den Gemeinden und Regionen sichert und somit zur qualitativen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität beiträgt, einen Anreiz zur Nutzung regional verfügbarer Energieträger und Baustoffe darstellt, den Verbrauch fossiler Energieträger und die Emissionen reduziert und auch regional Arbeitsplätze schafft. "Unser Ziel in der Wohnbauförderung in Niederösterreich für die Zukunft muß es deshalb sein, so viel Neubau wie notwendig, aber so viel Sanierung wie möglich", meinte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in einem Pressegepräch. Trotz vielversprechender Initiativen in diesem Bereich - Förderungen für ökologische Maßnahmen, für die Solarenergie, für Wärmepumpen, für den Austausch von alten Heizkesseln, für Fernwärmeanschlüsse etc. - müsse nun verstärkt das enorme Potential im Bereich der Althaussanierung genützt werden. "Das ökologische Einsparungspotential ist auf jeden Fall vorhanden", ist Umweltlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka überzeugt. Dazu brauche es aber auch öffentliche Anreize, Pilotprojekte und Informationsarbeit von Landes- bis zur Gemeindeebene sowie bewußtseinsbildende Maßnahmen bei allen Interessensgruppen. Dabei würde auch Flächenwidmung und Raumordnung sowie Land- und Regionalentwicklung eine wichtige Rolle spielen. Sobotka: "Hier liegt ein klares Feld vor uns, das es künftig verstärkt zu beackern gilt."

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