Ein Jahr in der Landeshauptstadt

ÖBB-Personenverkehr NÖ zieht positive Bilanz

St.Pölten (NLK) - Vor einem Jahr, im März 1998, ist die ÖBB Personenverkehr Niederösterreich in die Landeshauptstadt St.Pölten übersiedelt. Der Schritt in Richtung Markt- und Kundennähe hat sich bewährt, er brachte auch viele Vorteile für die unmittelbare und enge Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich und der NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG). Das geht aus einer Bilanz hervor, die in diesen Tagen präsentiert wurde.

Einen Meilenstein bildete die Einführung der modernen Doppelstockwagen auf der Südbahn im Mai und auf der Ostbahn im Oktober 1998. Etappenweise kommen bis zum Jahr 2001 auf den niederösterreichischen Strecken 240 neue Doppelstockwagen zum Einsatz, von denen 120 im Rahmen eines Verkehrsdienstevertrages vom Land Niederösterreich finanziert werden.

Mit dem Fahrplanwechsel im Mai 1998 wurde ein 30-Minuten-Takt bis Leobersdorf sowie ein verbessertes Fahrplanangebot zwischen Wiener Neustadt und Gutenstein eingeführt.

Die Schaffung von Park-and-ride-Plätzen wurden in Zusammenarbeit mit dem Land und den Gemeinden zügig vorangetrieben. So konnten Anlagen in Bad Vöslau und Retz sowie das größte Parkhaus Niederösterreichs in St.Pölten ihrer Bestimmung übergeben werden. Das Ausbauprogramm sieht bis zum Jahr 2005 etwa 20.000 Park-and-ride-Stellplätze für Niederösterreich vor.

In Zusammenarbeit mit der NÖVOG und den Gemeinden des Erlauftales wurde eine direkte Zugverbindung in die Landeshauptstadt realisiert. Die neuen "Wieselzüge" haben voll eingeschlagen und verzeichnen einen Auslastungsgrad von über 90 Prozent.

Den VCÖ-Mobilitätspreis konnte ÖBB-Vorstandsdirektor Dr. Gerhard Stindl für die Initiativen um das Konzert der Rolling Stones in Wiener Neustadt entgegennehmen. Zu diesem Großereignis im Juli 1998 wurden 25 Sonderzüge zwischen Wien und Wiener Neustadt geführt und weitere 3.200 Konzertteilnehmer mit den ÖBB direkt in die Bundesländer befördert.

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