Westautobahn bei St.Pölten nach Unfällen zu

Kettenpflicht auf mehreren Paßstraßen

St.Pölten (NLK) - Gegen 22.30 Uhr wurde gestern die Westautobahn Richtung Salzburg auf der Höhe von Böheimkirchen bei winterlichen Fahrverhältnissen durch eine Lkw-Massenkarambolage blockiert. Ein Sattelschlepper, mit Autoreifen beladen, durchstieß die Mittelleitschiene, wodurch auch auf der Fahrbahn Richtung Wien nur der Pannenstreifen zu befahren war. Die Fahrbahn Richtung Salzburg wurde von der Abfahrt Altlengbach bis zum Knoten St.Pölten gesperrt, der Verkehr wurde auf die B 1, die B 19 und die S 33 umgeleitet. Sieben Feuerwehren und eine Privatfirma halfen. Erst um ungefähr 8 Uhr früh wurde die Westautobahn wieder freigegeben.

Sonst waren die Autobahnen und Schnellstraßen zwar stellenweise verweht oder mit Matsch "verziert", aber einwandfrei befahrbar. Auf den Bundes- und Landesstraßen sind die Hauptstrecken überwiegend matschig oder durch Verwehungen mit Schneefahrbahnen versehen. Auf den Nebenstrecken sind Schneefahrbahnen üblich. Kettenpflicht für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen wurde auf der B 20 (Annaberg, Josefsberg), der B 21 (Ochsattel, Gscheid), der B 23 (Lahnsattel) und der B 41 (zwischen Steinbach und Karlstift) verhängt. Die B 71 (der Zellerrain ab Holzhüttenboden) ist für Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen kettenpflichtig, schwerere Lkw müssen Umwege in Kauf nehmen. Die L 6174 (Verbindung Lunz am See - Lackenhof) bleibt wegen Lawinengefahr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die B 25, den Grubberg, und die B 71. Die Zufahrt nach Lackenhof ist jedoch offen. Einige Nebenstraßen bei Ottenschlag und Neulengbach-Kirchstetten sind gesperrt. Auf der B 28 ab St.Anton an der Jeßnitz und der B 39 ab Frankenfels besteht Kettenpflicht für Fahrzeuge ohne Winterausrüstung. Durch den starken Wind ist mit Verwehungen zu rechnen.

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