AK: Immobilientreuhänder liegen falsch

Die Immobilentreuhänder verwechseln wieder einmal Ursache und Wirkung, kritisiert die AK Wien

Wien (OTS) – Die Mieten am freien Markt sind gesunken, weil die öffentliche Hand in den letzten Jahren mit Steuergeldern sehr
viele Wohnungen gebaut hat, stellt die AK Wien klar. Dies und
nicht der sogenannte "freie Wohnungsmarkt" habe zu einerm
Preisdruck auf die Vermieter geführt. Ein Rückgang der öffentlichen Neubauten wird sofort wieder zu einem Ansteigen der Mietzinse führen, befürchtet die AK. Die Behauptung der Immobilientreuhänder, wonach die Mieten-Belastung vor allem durch öffentliche Gebühren in die Höhe getrieben würde, verweist die AK ins Land der Märchen. Der Anteil der öffentlichen Gebühren – zum Beispiel Kanal-, Wasser- und Müllgebühren – beträgt in Wien bei Neuvermietungen nur drei bis fünf Prozent der Gesamtmiete. Die Betriebskosten machen aber insgesamt 19 Prozent der Gesamtmiete
aus, so die AK Wien.****

Die Immobilentreuhänder sollten endlich einmal ihre ständig aufgestellten Behauptungen nachrechnen, verlangt die AK Wien. Vor allem die Hausverwaltungen sind es, die die Mieter belasten, nicht die öffentlichen Gebühren. Das ist unfair. Die Belastung der Mieter durch Hausverwaltungen stieg von 1990 bis 1998 um 70
Prozent und liegt in vielen Fällen über den Gebühren für kommunale Dienstleistungen. Die Mieterinnen und Mieter müssen also immer
mehr für eine Dienstleistung bezahlen, die nicht für sie, sondern für die Hausherren erbracht wird, kritisiert die AK.

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