Nordautobahn: Zeit der "Verhinderungspolitik" in Niederösterreich scheint vorbei zu sein

Weitere wichtige Straßenverbindungen stehen zur Realisierung an - sofortige Realisierung der Ortsumfahrungen

St. Pölten, (SPI) - "Die Zeit der "Verhinderungspolitik" in Niederösterreich scheint vorbei zu sein - in Sachen Nordautobahn mußte der verantwortliche Straßenbaureferent LH Erwin Pröll nun
- nicht zum ersten Mal - einen Rückzug antreten. Im Landesverkehrskonzept 1997 von ihm und seinem
Landesverkehrsplaner Zibuschka noch als "verzichtbares Vorhaben" angeführt, scheint es nun zu einem Schwenk in der VP-Verkehrspolitik gekommen zu sein", stellt der Vorsitzende der Europaregion Weinviertel, Landesrat Dr. Hannes Bauer heute fest.
Im Gegensatz zur Volkspartei sind die NÖ Sozialdemokraten immer für eine leistungsfähige Straßenverbindung im Weinviertel eingetreten.****

Doch noch weitere wichtige Vorhaben stehen zur Verwirklichung
an. Dies gilt beispielsweise für die sechste Donauquerung
östlich von Wien, die Wiener Nord-Ost-Umfahrung und den Ausbau
der Straßenverbindung Stockerau - Znaim (B2). "Es ist wirklich erfreulich, daß nach der jahrelangen Verhinderungspolitik nun endlich die Stunde der Wahrheit angebrochen ist und damit die Politik der Sozialdemokraten zum Durchbruch kommt. Vor wenigen Wochen wurde seitens der SPÖ noch die Aufnahme der Nordautobahn
in das Bundesstraßengesetz verlangt, nach einem heutigen Bericht einer Tageszeitung wurde darüber gestern ein Übereinkommen mit
dem Wirtschaftsminister erzielt. Das ist genau jene
Geschwindigkeit der Umsetzung von politischen Aufgaben, die in Niederösterreich in Zukunft Platz greifen muß. Auch betreffend
des wichtigen Vorhabens des Donau-Oder-Elbe-Kanals, dem die VP-Niederösterreich ebenfalls immer ablehnend gegenüberstand, zeichnet sich nun eine andere Haltung ab", so Bauer weiter.

Landesverkehrsreferent Prölls Widerstand für alle diese Vorhaben beginnt nun zu brechen, was allerdings nicht bedeuten muß, das
es bald zu spürbaren Verbesserungen bei der
Verkehrsinfrastruktur kommen wird. Denn diese Projekte bedürfen eines langen Planungsprocederes, die jahrelangen Verzögerungen
der verantwortlichen Verkehrsabteilung des Landes
Niederösterreich haben den Verwirklichungsprozeß auch nicht
gerade beschleunigt. "Wichtig ist nun, daß die Planungen
raschest umgesetzt werden, den vom Durchzugsverkehr geplagten Anrainern entlang der derzeitigen Ortsdurchfahrungen jedoch
sofort geholfen wird. Dazu gehört die sofortige Errichtung der notwendigen Ortsumfahrungen zur Entlastung der schwerbetroffenen Bevölkerung von den zunehmenden Verkehrsströmen und zur
Sicherung der Lebensqualität. Diese Umfahrungen könnten in späterer Folge durchaus in eine überregionale und
leistungsfähige Verkehrsverbindungen eingebunden werden", so der Vorsitzende der Europaregion Weinviertel, Landesrat Dr. Hannes Bauer.
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