Krankenanstaltenverbunde werden konkret

Morgen Vertragsunterzeichnung Korneuburg-Stockerau

St.Pölten (NLK) - Nach monatelangen Verhandlungen ist es soweit, mit Kooperationsverträgen zwischen einzelnen Spitälern wird die Neuorganisation des niederösterreichischen Krankenhauswesens in die Praxis umgesetzt. Den Auftakt machen die Spitäler Korneuburg und Stockerau, die sich zu einem Krankenanstaltenverbund zusammenschließen. Den Kooperationsvertrag werden Gesundheits-Landesrat Dr. Hannes Bauer und die Vertreter der beiden Spitäler morgen, Donnerstag, im NÖ Landhaus in St.Pölten unterzeichnen. Als Vorsitzender des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds stellt Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka dazu fest, daß mit dieser Lösung die medizinische Qualität gewahrt und eine unnötige Konkurrenzierung verhindert wird. Selbstverständlich bleibe aber die Trägerschaft der jeweiligen Stadtgemeinde bestehen.

Nach dem Kooperationsvertrag wird für jede Fachrichtung nur ein Primariat bestellt, das die gesamte Abteilung unabhängig vom Standort leitet. Die Besetzung erfolgt durch den Rechtsträger, bei dem der medizinische Schwerpunkt dieser Abteilung liegt. So wird Korneuburg für die Allgemeinchirurgie, die Unfallchirurgie, die Anästhesie sowie die Frauenheilkunde verantwortlich zeichnen, Stockerau für die Innere Medizin und die Urologie. Auch für die Bereiche Versorgung, Technik, Verwaltung und Logistik ist eine wirtschaftliche Kooperationslösung vereinbart.

In nächster Zeit werden auch die Spitäler Baden und Mödling einen Kooperationsvertrag abschließen. Das Krankenhaus Horn wird mit den Sonderkrankenanstalten Eggenburg und Allentsteig in einer gemeinsamen Rechtsträgerschaft zusammengefaßt.

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