Opernball wird zum Pornofilm

Ballprominenz hineingeschnitten?

Wien (OTS) - Ioan Holenders Bemühungen, den Opernball von spezieller Klientel freizuhalten, scheinen immer nachvollziehbarer. Wie das Wochenmagazin News in seiner morgen erscheinenden Ausgabe meldet, kündigt der deutsche Pornoproduzent Dino Baumberger, Gatte der Ballkönigin Dolly Buster, ein cineastisches Werk mit dem Titel "Die Nymphomanin der Oper" an. Das Innere der Wiener Staatsoper soll dabei in einem ungarischen Provinztheater nachgebaut werden. Baumberger-Gattin Buster agiert - bekleidet - in einer Gastrolle. Baumberger: "Wir wollen uns lieber auf die Debütantinnen mit den schicken Krönchen konzentrieren." Eine Original-Debütantin habe sich während des Opernballs schon zum Casting gemeldet, verlautbart der Meistercineast. Auch das Drehbuch sei weit gediehen: "Der einziger Plot ist Schnackseln."

Die Anwälte des renommierten Filmschaffenden prüfen laut News derzeit, wie man Originalszenen mit Spitzenpolitikern, Wirtschafts-und Kulturtreibenden aus der diesjährigen Opernball-Übertragung in das Werk einschneiden kann. Zwar wäre in diesem Fall nach Erscheinen des Werks eine einstweilige Verfügung erfolgreich, doch dürfte es den Betroffenen schwer werden, vom Erscheinen rechtzeitig Kenntnis zu erlangen.

Ein Zehnminutenbeitrag "Dolly Buster auf dem Opernball" wird, so News auch Glanzlicht eines Sammelvideos sein, das der Spezialpublizist Thomas Janisch (Österreichisches Kontakt Magazin) demnächst mit 15.000 Stück Auflage auf den Markt zu bringen gedenkt. Der Zusammenschnitt aus einer deutschen Opernball-Übertragung steht neben diversen Horizontalitäten und einem Kurzbericht vom Seitenwagenrennen, das vom anerkannten Kulturmäzen Janisch gesponsert wird.

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