Pensionskasse der Wirtschaftskammern gegründet

Neue Pensionsregelung für Kammermitarbeiter

Wien (Pwk) - Mittwoch wurde die im November 1998 vom Kammertag beschlossene Pensionsreform der Wirtschaftskammer-Organisation vollendet und die Wirtschaftskammern Pensionskasse AG gegründet. Das Grundkapital beträgt 3,500.010 Euro. Die Wirtschaftskammer Österreich und alle neun Landeskammern werden sich - nach der Zahl der jeweiligen Mitarbeiter unterschiedlich hoch - am Grundkapital beteiligen. ****

Alle Mitarbeiter, die seit 1. Jänner 1997 in die Wirtschaftskammern eingetreten sind, werden in die neue Pensionskassenregelung einbezogen. Der Arbeitgeber zahlt für sie 1 Prozent der Gehaltssumme in die Pensionskasse ein. Zahlt ein Mitarbeiter einen vierprozentigen Beitrag für Gehaltsteile über 42.000 Schilling in die Pensionskasse ein, erhöht sich der Arbeitgeberanteil dafür ebenfalls um vier Prozent. Damit erfolgt die Pensionsberechnung nicht mehr wie bisher auf der Basis des Letztbezuges, sondern ist von der Höhe der eingezahlten Pensionskassenbeiträge abhängig.

Die Pensionsregelung der Kammermitarbeiter wurde damit auf eine völlig neue Basis gestellt. Eine Kammerpension in der bisherigen Form gibt es für diese Mitarbeitergruppe nicht mehr. Damit wird der Pensionsaufwand der Wirtschaftskammern in Zukunft reduziert, besser kalkulierbar und ein ehrgeiziges Reformvorhaben von WKÖ-Präsident Leo Maderthaner einvernehmlich umgesetzt.

Auch Mitarbeiter, die vor dem 1. Jänner 1997 eingetreten sind, können dieser neuen Pensionskasse beitreten. Die laufenden Arbeitgeberbeiträge betragen für 1999 0,6 Prozent der Gehaltssumme und 8 Prozent für Gehaltsteile über 42.000 Schilling. Für bereits erworbene Anwartschaften wird ein sogenanntes Deckungserfordernis in die Pensionskasse eingebracht.

Vorstand der Wirtschaftskammern Pensionskasse AG ist der Leiter der WKÖ-Abteilung für Finanz- und Rechnungswesen, Direktor Manfred Hofmann, und der externe Versicherungsmathematiker Dr. Peter Prieler.

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