World of Wonder: Keine Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes - Verbesserung im Vergleich zur bisherigen Situation

Die für das Projekt maximal mögliche Wasserabführung wird auf nur ein Fünftel der mit gültigem Wasserrecht seit 1918 erlaubten Menge reduziert.

Wien (OTS) - Das für die Errichtung des Freizeitparks "World of Wonder" vorgesehene Gelände in der Gemeinde Ebreichsdorf hat in Sachen Wasserrecht eine lange Geschichte. Denn bereits seit 1918 gibt es für dieses Grundstück ein nach wie vor gültiges Wasserrecht. Demnach könnten pro Sekunde 200 bis 250 Liter Wasser abgeführt werden. Dies war früher erforderlich, um die Grundstücke für landwirtschaftliche Zwecke nutzen zu können.

Seitdem im Jahr 1997 drei Teilflächen des Areals zu Naturdenkmälern erklärt wurden, gibt es die Auflage, beim Wasserhaushalt wesentlich sensibler als bisher vorzugehen. Um diese hochqualitativen ökologischen Zielsetzungen erfüllen zu können mußte Magna einen neuen Wasserrechtsbescheid beantragen, der nur noch die Abführung von höchstens einem Fünftel der bisher erlaubten Menge, also maximal 50 Liter pro Sekunde vorsieht. Dies entspricht in etwa dem Wasservolumen, das von drei Bauern zur Beregnung ihrer Felder in dieser Region benötigt wird.

Mit dem von Magna neu beantragten und morgen zur Verhandlung anstehenden Wasserrechtsbescheid sei nun die Errichtung von drei Grundwasserteichen ermöglicht und gewährleistet, daß die strengen Auflagen des Naturschutzbescheides immer eingehalten und die Naturdenkmäler bewahrt werden. Die Abführung der höchstzulässigen Wassermenge von 50 Litern pro Sekunde ist ausschließlich als Schutz vor Überschwemmungen notwendig. D.h., nur wenn es in regenreichen Jahren zu Überschwemmungen kommt, ist diese Maßnahme zum Schutz der Gebäude am Gelände erforderlich. Von einer Absenkung des Grundwassers und Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes der Region könne daher absolut keine Rede sein. Vielmehr tritt mit der Realisierung des Magna Projektes eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zur bisher möglichen Situation ein.

Zudem haben alle Amtssachverständigen ausnahmslos attestiert, daß durch das Projekt niemand zu Schaden kommen kann. Selbst das Gutachten eines von den Landwirten beantragten und von der Behörde als Sachverständigen bestellten Experten stellt ausdrücklich fest, daß alle Landwirte ihre Grundstücke uneingeschränkt wie bisher nutzen können. Laut diesem Gutachten ist auch mit keiner Ertragsminderung zu rechnen.

"Wir können daher völlig ausschließen, daß durch das Projekt World of Wonder jemandem Nachteile erwachsen", erklärt Magna. "Nicht umsonst haben wir immer betont, daß wir von uns aus aktiv die Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde suchen und unser Vorhaben mit größter ökologischer Sorgfalt planen. Auch die Stadt Wien hat festgestellt, daß das Wiener Wasser durch unser Vorhaben in seiner Qualität nicht beeinträchtigt wird. Mittlerweile wird auch prinzipiell anerkannt, daß die quantitative Wasserversorgung durch den geplanten Freizeitpark in keiner Weise gefährdet ist."

World of Wonder - Daten & Fakten

Das Projekt soll mit einem Investitionsvolumen von ca. 7 Milliarden Schilling errichtet werden und hat Vorbildcharakter für ganz Europa. Bei der Auftragsvergabe wird danach getrachtet vor allem die regionale Wirtschaft zu bevorzugen. Damit wird ein massiver Impuls für die Bauwirtschaft mit entprechenden Beschäftigungseffekten möglich. World of Wonder ist als Kombination aus Themenpark und Erholungszentrum für die Bevölkerung konzipiert. Dadurch ist eine ökologisch hochwertige Lösung gewährleistet. Ganz besonders möchten wir darauf hinweisen, daß von der Gesamtfläche von 270 Hektar nur etwa 5 Prozent tatsächlich verbaut werden. Mit der Realisierung der World of Wonder können wir für die Schaffung von etwa 3.500 direkten und etwa 10.000 indirekten neuen Arbeitsplätzen sorgen.

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