Kommission schlägt Reduktion der Mwst auf Dienstleistungen vor

Europäische Handwerksverbände unterstützen die Initiative, verlangen aber eine weitere Senkung der Lohnnenebenkosten

Wien (Pwk) - Die EU-Kommission hat heute in Brüssel einen neuen Vorschlag zur Senkung des Mehrwertsteuer-Satzes für arbeitsintensive Dienstleistungen vorgelegt, um die Arbeistlosigkeit in Europa zu bekämpfen. Für die Europäischen Union des Handwerks und der Klein-und Mittelbetriebe (UEAPME) ist dieser Vorschlag ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie mahnt jedoch eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten ein. ****

UEAPME hat eine solche Maßnahme bereits seit Jahren verlangt. Die Umsetzung des Vorschlages wird tausende neue Arbeitsplätz in Europa schaffen, ein Hauptziel der EU-Politik. UEAPME's Generalsekretär Hans-Werner Müller dazu: "Wir haben dieses Thema bereits 1997 auf die Tagesordnung des Sondergipfels für Beschäftigung in Luxemburg gebracht. Im Diestleistungssektor, wo die Löhne einen wesentlichen Teil des Konsumentenpreises ausmachen, führen hohe Preise nachweislich zum Anstieg der Schattenwirtschaft. Wenn der ECOFIN-Ministerrat den Vorschlag annimmt, bekommen die Mitgliedstaaten die Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu kriegen."

Studien zu diesem Thema haben die Bedeutung einer solchen Maßnahme für die Schaffung von Beschäftigung gezeigt. UEAPME hofft, daß die Mitgliedstaaten diesen Vorschlag unterstützen und für jene Sektoren, die von der Schattenwirtschaft besonders betroffen sind, auch umsetzen.

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