ARBÖ: Schwarzer Mittwoch für Mineralölwirtschaft

Jeder Tag Zuwarten kostet die Autofahrer 12 Millionen Schilling

Wien (ARBÖ) - Die heutige Sitzung der Preiskommission wird wohl
als "schwarzer Mittwoch" in den Kalendern der österreichischen Mineralölwirtschaft eingetragen werden. Einer wichtigen Branche
wie der Mineralölwirtschaft wird vom zuständigen Wirtschaftsminister mit Rückkehr zur Preisregelung gedroht, weil marktkonforme Maßnahmen nicht existieren.

Für die Kraftfahrer ist es unfaßbar, daß die gesamte Branche seit der Präsentation der Studie des Wifo-Experten Dr. Wilfried Puwein über den Kraftstoffmarkt in Österreich vor nahezu zwei Wochen - bei der die Forderungen des ARBÖ, daß die Treibstoffpreise in Österreich überhöht sind und sinken müssen, vollinhaltlich bestätigt wurden - auf Tauchstation gegangen ist.

Der Grund dafür, daß die Mineralölwirtschaft den Argumenten für eine Spritpreissenkung nicht folgt, ist laut ARBÖ-Expertin Mag. Elisabeth Brugger-Brandau: "Jeder Tag Verzögerung verlängert den Profit um ATS 12 Millionen / EUR 872.074,01. Diese nette Summe zahlen die Kraftfahrer in Österreich - mehr als im Durchschnitt aller EU Länder üblich ist."

Der ARBÖ erwartet sich eindeutige Worte des
Wirtschaftsministers im Sinne der Konsumenten. Ein genauer
Zeitplan, bis wann das österreichische Nettopreisniveau EU-Standard erreichen müssen, ist nach ARBÖ-Meinung vorrangig.

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