Prammer: Lampenöle stellen große Gefahrenquelle für Kinder dar

Gefärbte und parfumierte Lampenöle sind seit Jänner 1999 verboten

Wien (OTS) - Kinder müssen vor Gefahrenquellen im Haushalt geschützt werden. Lampenöle stellen eine Gefahr dar, weil Kinder sich durch die Einnahme geringster Mengen schwer vergiften können. Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer hat sich daher für ein Verbot parfumierter und gefärbter Lampenöle eingesetzt - diese sind seit Jänner 1999 verboten.

Vor allem in der kalten Jahreszeit werden Öllampen in vielen Haushalten verwendet. Die Folgen der Einnahme auch nur geringster Mengen Lampenöl können dramatisch sein: In Deutschland gab es bereits einige Todesfälle nach der Einnahme vom Lampenöl, in Österreich ist es eine der häufigsten Vergiftungsarten bei Kindern. Neben dem akuten Versagen der Lungen sind auch Langzeitschäden zu beobachten.

Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer hat daher zwei Initiativen gesetzt, um die Kinder vor Vergiftungen zu schützen:

* Öllampen müssen seit Mitte 1998 durch eine Verordnung mit klaren Warnhinwiesen wie "Für Kinder unzugänglich aufbewahren" versehen sein, um vor allem die Eltern auf die Vergiftungsgefahren durch Lampenöle hinzuweisen. Die Einhaltung der Kennzeichnungsbestimmungen wird durch Aufsichtsorgane in ganz Österreich kontrolliert, um Vergiftungsfälle zu vermeiden.

* In Österreich sind seit Jänner 1999 gefärbte und parfumierte Lampenöle teilweise gänzlich verboten, weil diese bunten und duftenden Produkte auf Kinder eine besondere Faszination ausüben.

"Mit diesen Maßnahmen wird ein wichtiger Schritt zur Sicherheit unserer Kinder gesetzt", stellt Prammer abschließend fest.

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