Überzogene Karenzgeld-Diskussion ist Verzögerungstaktik

St. Pölten (OTS) - Die laufende Debatte über das Karenzgeld für alle geht in die falsche Richtung. Jeden Tag gibt es neue unrealistische Forderungen. Für den Österreichischen Familienbund ist dies eine absichtlich organisierte Verzögerungstaktik um die Bevölkerung zu verunsichern. Dies stellte heute Alice Pitzinger-Ryba, Bundesgeschäftsführerin des Familienbundes, fest.

Die einfachste und auch finanzierbare Lösung ist weiterhin das Karenzgeld für alle. Der Familienbund fordert die Einführung dieser unverzichtbaren Familienleistung mit 1. Jänner 2000. Im ersten Schritt soll das Karenzgeld für alle in einer Höhe von 6000 Schilling wie bisher achtzehn Monate ausbezahlt werden. Sobald die errechneten Mittel im Familienlastenausgleichsfonds vorhanden sind, etwa ab dem Jahr 2003, soll auch die Bezugsdauer auf drei Jahre ausgedehnt werden.

Inzwischen ist die Sammlung der Unterstützungserklärungen für das Familien-Volksbegehren erfolgreich angelaufen. Aus ganz Österreich kommen die Erklärungen, auch viele Organisationen, wie Diözesanverbände des Katholischen Familienverbandes und der Freiheitliche Familienverband, haben ihre Unterstützung ausgesprochen.

Pitzinger-Ryba ruft alle Familien auf, bei ihrem Gemeindeamt das Volksbegehren zu unterstützen, da offenbar der Druck der Bevölkerung für eine rasche Umsetzung des Karenzgeldes für alle nötig ist.

Rückgfragehinweis: A. Pitzinger-Ryba, Tel. 0676 528 15 85

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