Motz: Ostverbund am Strommarkt für Beschäftigung und Standortqualität

Zusammenführung von Verbund, Wienstrom und EVN wirtschaftspolitisch notwendig

St. Pölten, (SPI) - Eine verstärkte Kooperation zwischen Verbund, Wienstrom und EVN, die mittelfristig in eine Fusion münden könnte, ist aus der Sicht des Arbeitsmarktes und der wirtschaftspolitischen Standortqualität der Ostregion Österreichs absolut zu unterstützen. Ein "Oststromkonsortium" von Verbund, EVN und Wienstrom ist die einzige Möglichkeit, österreichische Interessen auch in Zukunft zu wahren und eine sichere, umfassende und was besonders wichtig ist, eine eigenständige Energieversorgung zu sichern", stellt SP-Landtagsabgeordneter Mag. Wolfgang Motz heute fest. Die Entscheidungskompetenz eines für die Standortqualität der Ostregion Österreichs so wichtigen Wirtschaftszweiges darf keinesfalls in ausländische Hände fallen.****

Nicht nur für die Beschäftigten in den Energieversorgungsunternehmen, sondern für den gesamten Arbeitsmarkt ist es entscheidend, wer die Verteilungsfunktion der Energieressourcen inne hat. "Während Österreich zu einem überwiegenden Teil die Energie aus umweltfreundlicher Wasserkraft bezieht, ist dies bei den derzeitigen "Global-Players" auf dem europäischen Energiemarkt nicht der Fall. Weder das damit verbundene Know-how, noch die bestehenden Ausbaumöglichkeiten sollten daher in die Verfügungsgewalt ausländischer Energiekonzerne fallen. Denn nur damit ist auch klargestellt, daß Österreich seinen eigenständigen Weg und umweltbewußten Weg in der Energiepolitik weitergehen kann.", so Abg. Motz weiter.

Die Neuordnung der österreichischen Energiewirtschaft im Sinne einer österreichischen Lösung - zumindest in Ostösterreich - muß nun rasch durchgezogen werden. "Bei einer entsprechender Größe des Ostkonsortiums können nicht nur ausländische Übernahmeversuche leichter abgewehrt werden, auch sind österreichische Expansionsbestrebungen, beispielsweise Richtung Osten, leichter umzusetzen. Ostösterreich muß am Energiemarkt strategische und zukunftsgerichtete Lösungen anstreben, regionale Sichtweisen sind zwar notwendig, dürfen aber nicht globale Lösungen behindern. Denn sonst droht Österreich der Verlust der Regelungskompetenz seines Energiemarktes, was sicher kein verantwortungsbewußter Politiker wünschen wird", so Abg. Mag. Wolfgang Motz abschließend.
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