ARBÖ: Ist Streusplitt strafbar?

Wien (ARBÖ) - "Mittlerweile tanzen nicht nur Schneeflocken den Kraftfahrern um die Ohren, manchmal gesellen sich auch Streukiesel dazu", warnt ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert. Abgesehen von der Schleudergefahr bei Rollsplitt sind die aufgewirbelten Kieselsteine auch eine Gefahr für die Windschutzscheibe. Die ARBÖ-Verkehrsjuristin erklärt, wann die Versicherung zahlt und wer für den Schaden haftbar gemacht werden kann.

"Voraussetzung für eine Versicherungsleistung im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Mißachtung der Sorgfaltspflicht des vorausfahrenden Lenkers", betont Mag.
Göppert. Eine solche Mißachtung ist gegeben, wenn der "Steine schleudernde" Autofahrer zum Beispiel mit Tempo 70 über eine Baustelle rast, bei der maximal 30 km/h erlaubt sind.

Die ARBÖ-Verkehrsjuristin rät allerdings, bei einem Schaden durch Steinschlag nicht eine wilde Verfolgungsjagd des
Unfallgegners aufzunehmen. Der eleganteste Weg, um zu seinem Recht zu kommen: Das Kennzeichen des Vordermannes notieren. Über Verkehrsamt oder Bezirkshauptmannschaft kann man dann das Fahrzeug ausforschen und seine Ansprüche bei der gegnerischen Versicherung geltend machen.

Bequemer ist die Schadenswiedergutmachung aber auf alle Fälle für jene, die eine Kaskoversicherung abgeschlossen haben. Diese Glücklichen können den Glasbruch bei ihrer eigenen Versicherung geltend machen.

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