Mikrotechnologie auch für Klein- und Mittelbetriebe

Pröll und Höger: Land fördert Wiener Neustädter Boltzmann-Projekt

St.Pölten (NLK) - Mikrotechnische Hochtechnologie auch Klein- und Mittelbetrieben zugänglich zu machen, das ist das Ziel des in Wiener Neustadt angesiedelten Technologietransferprojektes "NOeSC" des renommierten Ludwig Boltzmann-Institutes für biomedizinische Mikrotechnik. In der heutigen Sitzung beschloß die NÖ Landesregierung für dieses Pilotprojekt einen Finanzierungsbeitrag in der Höhe von zwei Millionen Schilling. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger sehen diese Förderung im Zusammenhang mit der niederösterreichischen Technologie- und Gründeroffensive, die sich besonders an den Bedürfnissen der kleinen und mittleren Unternehmen orientiere, sowie mit dem von der "Allzeit Getreuen" verfolgten Konzept "Aufbau von Forschung und Technologiekompetenz in der Region NÖ Süd am Standort Wiener Neustadt".

Das seit 1984 an der Technischen Universität Wien unter Leitung von Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr. Friedrich Paschke und Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr. G. Urban bestehende Ludwig Boltzmann-Institut für biomedizinische Mikrotechnik widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Anwendung miniaturisierter Sensoren, vor allem, aber keineswegs ausschließlich für den Einsatz in der Medizin. Es hat für höchstrangige internationale Unternehmen, aber auch schon für niederösterreichische Firmen selbstregelnde Systeme entwickelt. In Wiener Neustadt hat sich Mitte des Vorjahres der Schwerpunktbereich "Meßwerterfassung" des Ludwig Boltzmann-Institutes für biomedizinische Mikrotechnik angesiedelt, ebenso ein Teil der Arbeitsgruppe CAD, die die entsprechenden Schaltungen entwickelt. Beide Arbeitsgruppen bieten ihre Erkenntnisse den regionalen Klein-und Mittelbetrieben sowie den Krankenanstalten an. Und zwar nicht nur in Form von Informations- und Schulungsveranstaltungen, sondern auch durch Firmenbesuche und längerfristige Projektbetreuung.

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