ÖVP-Tschirf: Das Versagen des AMS-Wien ist offensichtlich

Verkrustete Strukturen müssen aufgebrochen werden

Wien (ÖVP-Klub) Als "beharrliche Ignoranz gegenüber Tatsachen" bezeichnete heute ÖVP-Gemeinderat LAbg. Matthias TSCHIRF die hilflosen Versuche des AMS-Wien das eigene Versagen zu erklären. TSCHIRF forderte das AMS-Wien auf endlich ein seriöses Konzept
zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit vorzulegen.***

"Daß ein guter Teil des Problems der Arbeitslosigkeit bei den Langzeitarbeitslosen liegt steht wohl außer Streit", erklärte TSCHIRF heute am Rande der Landtagssitzung. Auch Bürgermeister Mischael Häupl hatte das heute im Rahmen einer
Anfragebeantwortung erklärt. "Es geht jetzt darum möglichst
viele Langzeitarbeitslose aus der Notstandshilfe heraus zu
bekommen und sie in geeigneter Form wieder in den Arbeitsprozeß einzugliedern", forderte TSCHIRF. Es könne doch nicht sein, daß allen Langzeitarbeitslosen, die ja laut AMS-Wien, arbeitswillig seien, keine Arbeitsstellen angeboten werden können. "Das AMS-
Wien ist ja schließlich dazu da, um Arbeit zu vermitteln und
nicht um Arbeitslosigkeit zu verwalten", so der ÖVP-Politiker.

Hier müsse man sich einfach entscheiden, meinte TSCHIRF.
Entweder das AMS-Wien versuche ernsthaft diese Menschen wieder
in den Arbeitsprozeß einzugliedern, dazu wäre das ÖAAB-Modell
der Altersteilzeit eine geeignete Möglichkeit, oder aber man
müsse sich überlegen den Usus beim Bezug der Notstandshilfe zu überdenken.

Bisher habe das AMS-Wien, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Bundesländern, jedenfalls kein einziges der für 1998 gesetzten Ziele erreicht. "Wenn der Herr Buchinger nun sagt, daß das an
den Strukturen liegt, die in Wien anders sind, dann fordere ich
ihn jetzt dazu auf diese Strukturen schleunigst zu ändern",
meinte TSCHIRF und fügte abschließend hinzu: "Das Problem liegt nämlich nicht in den Strukturen der Arbeitslosigkeit in Wien, sondern in den Strukturen des AMS-Wien."***

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000/81913

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR