LIF-Steiner fordert Neuregelung der SchulärztInnen in NÖ

Angleichung an Regelung in Bundesschulen sinnvoll

St. Pölten (OTS) - "In NÖ wird jedes Kind einmal pro Jahr untersucht und diese Maßnahme, die überhaupt nicht zielführend ist, kostet uns jährlich rund 12 Mio. In Bundesschulen hingegen ist die/der SchulärztIn jede Woche anwesend und zwar je nach Schulgröße eine Stunde pro 60 SchülerInnen", erklärte heute die liberale Landessprecherin Liane Steiner.

"Wenn man diese Regelung auch für die Landesschulen anwenden würde, so wäre z.B. in einer Schule mit 300 Kindern der Schularzt pro Woche 5 Stunden anwesend. Dies könnte auch ein interessantes Angebot für die prakt. ÄrztInnen vor Ort sein, der die Kinder verstärkt betreuen könnten. Im Gegenzug müßten die MedizinerInnen auch verstärkt eingebunden werden. Einerseits könnten sie in den Unterricht integriert werden und über gesunde Ernährung, Gefahr von Drogen und Alkohol etc. referieren. Andererseits könnten sie auch bei gesundheitsrelevanten Entscheidungen für die Schule (Möbel, Lichtverhältnc.) eingebunden werden", schlägt Steiner vor.

"Wenn wir uns verstärkt diesen Präventivmaßnahmen in der Medizin widmen würden, wäre diese nicht nur bei den Folgekosten ein großer Vorteil, sondern auch für unsere Gesundheit. Abgesehen davon bin ich nach wie vor der Meinung, daß Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit das Budget der Sozialversicherung nachhaltig entlasten und daher Vorsorgemedizin eine Aufgabe der Krankenversicherung ist und nicht von Land oder Gemeinden zu finanzieren ist", so Steiner abschließend.

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