Umweltdachverband ÖGNU: 8,5 Milliarden Schilling für die Ökologisierung von Österreichs Landwirtschaft in Gefahr

Bundesregierung muß neues ÖPUL-Programm endlich nach Brüssel schicken

Wien (OTS) - Landwirtschafts- und Umweltministerium, die Bundesländer sowie der Umweltdachverband ÖGNU einigten sich Ende Dezember 1998 auf eine deutliche ökologische Verbesserung des Agrarumweltprogrammes ÖPUL. (ÖPUL ist das "Österreichische Programm für eine umweltgerechte Landwirtschaft".) Jetzt droht das Scheitern des gesamten Paketes. Die Bundesregierung hat es bisher verabsäumt, den Vorschlag nach Brüssel zu schicken. Für Österreichs Bauern stehen mehr als acht Milliarden Schilling auf dem Spiel. Kippt das neue ÖPUL, sind u.a. wichtige Wasserschutzprogramme und Naturschutzmaßnahmen in Gefahr.

"Die Bundesregierung wird aufgefordert, den neuen ÖPUL-Entwurf endlich nach Brüssel zu schicken," so Mag. Franz Maier, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes ÖGNU. "Noch heuer sollen die Agrarumweltprogramme durch die Agenda 2000 abgelöst werden. Damit ist eine deutliche finanzielle Verschlechterung für die heimischen Bauern und den Naturschutz zu befürchten." Jede weitere Verzögerung kann Milliarden kosten, da während der Agenda-Intensivverhandlungen keine Zustimmung der EU mehr zu erwarten ist.

"Die Umweltleisungen der Landwirtschaft sind zu wertvoll, als daß sie durch politisches Hick-hack geopfert werden. Deshalb: Briefmarken auf das ÖPUL-Paket kleben und ab nach Brüssel," meint Maier abschließend.

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