KFV: Mit Abstand besser fahren

42% Auffahrunfälle auf Autobahnen- Nichtangepaßte Geschwindigkeit Unfallursache Nr.1

Wien (OTS) - Autofahrer, die Abstand halten, schützen sich
und die anderen. Daß der nötige Abstand auf Österreichs Straßen häufig fehlt, zeigen die Unfallzahlen. Speziell auf Autobahnen sind ca. 42% klassische Auffahrunfälle. Drängeln und knappes Auffahren ist im Straßenverkehr also nicht nur unhöflich, sondern kann für sich und andere zum "tödlichen Verhängnis" werden.

Zur Erinnerung: Die "goldene" Abstandsregel ist 2 Sekunden. Diese Sekundenregel gilt allerdings nur bei einwandfreier Sicht, gutem Fahrbahn- und Fahrzeugzustand und optimaler persönlicher Leistungsfähigkeit. Bei Schneelage sollte der Abstand verdoppelt, bei eisglatter Fahrbahn gar verdreifacht werden.

Im Falle eines Unfalls ist immer der Fahrer schuld, der nicht den nötigen Abstand gehalten hat. Laut Straßenverkehrsordnung muß das Anhalten auch noch bei einem plötzlichen Bremsmanöver des vorderen Fahrzeugs möglich sein. Mit dem Vordermann oder der Vorderfrau auf Tuchfühlung zu gehen ist auf der Fahrbahn also nicht angesagt.

Auch auf zweiter und dritter Spur auf der Autobahn gibt es kein Recht auf "freie Bahn". Leider denken noch immer viele Straßenbenützer, sie könnten andere Autofahrer unter dem Motto "Platz da, jetzt komme ich!" auf die erste Fahrspur nötigen. Hier gilt allerdings die gleiche Abstandsregel wie auf der rechten Fahrspur.

Die Verkehrstoten der Woche vom 8. bis 14.2.1999:

In der Vorwoche kamen auf Österreichs Straßen 7 Menschen ums Leben. davon 5 Pkw-Lenker und 2 Fußgänger. Unfallursache Nummer 1 war wieder nichtangepaßte Geschwindigkeit (4), Unachtsamkeit (1) und einmal war der Grund eine Lungenembolie. Vom 1. Jänner bis zum 14. Februar dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 101 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 106 Menschen tödlich.

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