Startschuß für Wiener Volksschulen ans Netz Wiener Bildungsnetz: 6.500 PC über Lichtwellenleiter

Wien (OTS) - Den Startschuß für die Vernetzung aller 230 Wiener Volksschulen und die Einbindung in das Wiener Bildungsnetz und Internet gab heute Vizebürgermeisterin Stadträtin Grete Laska in der Volksschule im Park in der Währingerstraße 43:"Wir wollen in Wien allen Kindern die gleichen Chancen bieten. Aus diesem Grund ist es wichtig, daß alle schon in der Volksschule Zugang zu den neuesten Technologien haben."

Der weitere Ausbau und damit die Möglichkeit der Nutzung von Lernsoftware, Bildungsangeboten und Unterrichtsvorbereitung im Intranet des Wiener Bildungsnetzes sowie die Anbindung ans Internet begann in den Wiener Hauptschulen im Sommer 1998. Jetzt startet die Lehrmittelausstattung (PCs und Drucker) in den Volksschulen, die sich sukzessive in das superschnelle Glasfasernetz einklinken. Die Lieblingsanwendungen der jüngsten Internet-Nutzer: Briefe und Zeichnungen in Zukunft mittels e-mail verschicken und mit Multimedia CD-ROM Lexika arbeiten.

Das Technologieprojekt wird im Bereich der PC-Ausstattung von Siemens realisiert. Dabei werden 6.500 PC und 337 Server an allen Wiener Pflichtschulstandorten mit einem Hochleistungsnetz verbunden, der Service sichergestellt und ein Siemens Call Center eingerichtet. Franz Geiger, Siemens: "Modernste PC- und Netzwerktechnologie ist die Basis dieses Projekts, aber der Schlüssel für den Erfolg ist die schnelle Hilfestellung bei Fragen der Lehrer und der perfekte Service".

Nach den Wiener Pflichtschulen gehen ab dem Jahr 2000 Einrichtungen des "Außerschulischen Bildungsbereiches" (Volkshochschulen, Jugendzentren etc.) ans Netz. Mit einem speziellen Zusatzinvestitionsvolumen von 250 Millionen Schilling (17,85 Millionen Euro) zählt dieses Bildungsprojekt zu den ambitionierten Vorhaben in Europa.

In den Volksschulen werden in jeder Klasse 2 PC und ein Farbdrucker bereitstehen, in den Hauptschulen, Sonderschulen, Berufsschulen und Polytechnischen Lehrgängen wird es zumindest einen eigenen PC-Lehrsaal geben.

Knifflige Fragen - Call Center für Lehrer Für Fragen und Probleme steht den 400 IT-verantwortlichen Lehrern per e-mail, Telefon oder Fax eine eigene Auskunftszentrale, ein sogenanntes Call Center, zur Verfügung. Hier werden die zuständigen Teams für PC- und Datennetzservice aktiviert, Bedienungshinweise gegeben, aber auch Anforderungen über Verbrauchsmaterial weitergegeben. Fagen zum Lehrinhalt werden an den Stadtschulrat und den Magistrat Wien weitergeleitet. Bei EDV-Fragen hilft das Siemens Help Desk Team weiter. So können auch die kniffligsten Fragen blitzartig mit Spezialisten besprochen werden.

PC-Lehrsaal in der Pause neu installiert Innerhalb weniger Minuten kann ein kompletter PC-Lehrsaal - inklusive Betriebssystem für die PC - komplett neu installiert werden. Diese von der MA14-ADV gemeinsam mit Siemens eigens für die Schulen entwickelte, technisch sehr anspruchsvolle Lösung ist nötig, um nach der Pause für alle Schüler einheitliche und korrekt installierte PC bereitzustellen.

Wienstrom realisiert und betreibt schnelles Glasfaserkabelnetz Das Hochleistungsnetz mit Glasfaserkabeln - sowohl die Anbindung der von der MA 23 realisierten lokalen Netze in den Schulen (LAN, Local Area Network) als auch das WAN (Wide Area Network) - wird von Wienstrom verlegt und betrieben. Das dichte Lichtwellenleiternetz wird bis ins Jahr 2001 mit etwa 600 Standorten an die 1.000 Kilometer Leitungswege umfassen.

Der Siemens Projektleiter koordiniert gemeinsam mit dem bewährten Siemens Qualified Partner Datacontact die termingetreue Installation der Schulnetze. Datacontact realisiert die kommerzielle Abwicklung von der Auftragsannahme über die Bestellung mit konkretem Lieferplan bis zur Entsorgung des Verpackungsmaterials.

(Siehe auch APA/OTS-BILD www.ots.apa.at/file-service/4016.htm)

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