Publikumserfolg wird nach St.Pölten übertragen

Menschenrechtsoper Scourge of Hyacinths im Festspielhaus

St.Pölten (NLK) - Anläßlich der internationalen Feierlichkeiten zum 50jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurde die Oper "Scourge of Hyacinths" (übersetzt "Im Dickicht der Wasserhyazinthen") von Tania León überarbeitet und von Robert Wilson neu inszeniert. Die Koproduktion des Gran Théatre de Genève, der Opéra de Nancy und des Festspielhauses St.Pölten feierte in Genf im Jänner dieses Jahres einen großen Publikumserfolg und ist am 19. und 20. März im Festspielhaus St.Pölten zu sehen. 1994 wurde "Scourge of Hyacinths" bei der Münchener Biennale uraufgeführt und mit dem BMW-Musiktheaterpreis ausgezeichnet.

Die in Kuba geborene Amerikanerin Tania León komponierte das zweiaktige Werk und verfaßte das Libretto auf der Grundlage des 1991 entstandenen Hörspiels "A Scourge of Hyacinths" des nigeranischen Literaturnobelpreisträgers Wole Soyinka. Der Autor verarbeitete darin persönliche Erfahrungen seiner 28 Monate dauernden Gefangenschaft der Jahre 1967 bis 1969.

In "Scourge of Hyacinths" wird die Entwürdigung des Menschen in der Diktatur thematisiert. Das Stück handelt von Unterdrückung, Willkür, Menschenverachtung, Mord und schildert vor allem die psychische Belastung der Menschen in der Diktatur.

Karten sind unter 02742/201-7299 sowie an allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen unter 01/ 1793 erhältlich.

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