Volkshochschule Horn schult Dorfchronisten

Archive liefern Handwerkszeug für Regionalhistoriker

St.Pölten (NLK) - Zu den wichtigsten Quellen für Verfasser einer Ortschronik zählen Tauf-, Sterbe- und Steuerlisten, Gewerbekataster, Listen von Beschäftigten in Betrieben und sonstige Archivalien, die man in einschlägigen Archiven finden kann. Wie man bei der Quellensuche am besten vorgeht, lernt man in der Seminarreihe für Dorfchronisten "Auf den Spuren der Vergangenheit" kennen, die die Volkshochschule Horn im kommenden April gemeinsam mit dem Waldviertler Heimatbund, der Arbeitsgemeinschaft Heimatforschung des NÖ Bildungs- und Heimatwerkes, der Waldviertelakademie und dem Stadtarchiv Horn veranstaltet. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von der Gesellschaft für politische Bildung. Sie richtet sich an alle historisch und lokalgeschichtlich Interessierten, an Heimatforscher, Museumsbetreuer, Sammler, Kulturverantwortlichen in Gemeinden und an aktive Mitglieder in Dorferneuerungs- und Regionalentwicklungsvereinen.

In vier Workshops wird das nötige Wissen vermittelt: Univ.Prof. Dr. Hanns Haas (Salzburg) referiert über das Thema "Wie mache ich eine Dorfchronik?", Dr. Ernst Bezemek und Dr. Gertrude Langer-Ostrawsky (NÖ Landesarchiv) informieren über "Spuren suchen. Dorfgeschichte - Alltagsgeschichte - Wirtschaftsgeschichte -Familiengeschichte - Frauengeschichte in den Quellen des NÖ Landesarchivs". Der Salzburger Universitätsassistent Dr. Ewald Hiebl erklärt, wie man mit Matriken, Volkszählungen, Personalstandslisten und anderen archivalischen Massenquellen umgeht. Mag. Peter Mähner befaßt sich mit dem Österreichischen Staatsarchiv. Konkrete Arbeit kann man im Horner Stadtarchiv unter der Anleitung von Dr. Erich Rabl kennenlernen.

Anmeldungen sind bis 25. März 1999 an die Volkshochschule Horn, 3580 Horn, Rathausplatz 1, zu senden. Nähere Auskünfte gibt es unter der Telefonnumer 02982/ 20227.

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