Muzik: Schneechaos und Autobahnen ohne Pannenstreifen

Ohne Pannenstreifen wären die Folgen des jüngsten Schneechaos auf Niederösterreichs Autobahnen unabsehbar gewesen

St. Pölten, (SPI) - Die Meldungen der letzten Tage sind jedem Autofahrer hinlänglich bekannt: Schneechaos auf den Autobahnen, Sperre der A 1 und der A 2, Pannenstreifen wird zum Kettenanlegeplatz umfunktioniert, Unfälle und Massenkarambolagen, Polizei, Gendarmerie und Mitarbeiter der Straßenmeistereien im pausenlosen Einsatz -hunderte Räumfahrzeuge versuchen der weißen Pracht Herr zu werden. "Man stelle sich nun vor, dies alles wäre gemäß den Ausbauplanungen des Wirtschaftsministeriums und des NÖ Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll bereits auf Autobahnen geschehen, die keinen Pannenstreifen mehr haben. Megastaus, kein Durchkommen mehr für die Räumfahrzeuge, die Gendarmerie und die Bergefahrzeuge der Feuerwehr. Keine Rettung kommt mehr zu den verunfallten Lenkern, kein Ausweich-Kettenanlegeplatz für jene "fahrlässigen" Lkw-Lenker mehr zur Verfügung, die trotz Kettenpflicht ihre Fahrt fortsetzen. Die Folgen des jüngsten Schneechaos wären ohne Pannenstreifen unabsehbar gewesen", stellt der Verkehrssprecher der SPNÖ, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

Eine A 1 ohne Pannenstreifen ist nicht akzeptabel. "Diese Planungen des Wirtschaftsministeriums, aber leider auch des verantwortlichen Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll, die nur einen selektiven Ausbau der Westautobahn ohne Pannenstreifen vorsehen, müssen unbedingt geändert werden. Wenn das Wirtschaftsministerium und die NÖ Verkehrsabteilung hier nicht rechtzeitig umdenken, wird es mehr Chaos, es wird auch mehr Tote und Verletzte geben", befürchtet Muzik. Ein Ausbau der A 1 muß einerseits, wie von der SPÖ gefordert, innerhalb der Grenzen Niederösterreichs auf sechs Fahrspuren erfolgen, er muß aber auch zur Wahrung der Verkehrssicherheit einen durchgehenden Pannenstreifen beinhalten. Weiters müssen jene Bereiche, wo bereits durch eine "Sparvariante" der Pannenstreifen zur Fahrspur umfunktioniert wurde, raschest wieder mit einem Pannenstreifen ausgestattet werden. In diesen Bereichen sind die Verkehrsteilnehmer und mit ihnen die Exekutive und Rettungsmannschaften beinahe schon alltäglich mit tatsächlicher "Lebensgefahr” konfrontiert. Wenn es dort zu Unfällen kommt, fahren den Rettungsmannschaften und der Exekutive die Lkws und Pkws in Zentimeterabständen "um die Ohren”, bei vielen Einsatzkräften ist bereits die Angst vor Unfällen in diesen Autobahnbereichen ständiger Begleiter", so Muzik abschließend.
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